Sensation in der Untersbergarena

Fußballrundumschlag

Sensation in der Untersbergarena

Während sich “Bullen” am Samstag im West-Derby bei Wacker Innsbruck nach Toren von Jonatan Soriano (15.) und Lukas Hinterseer (44.) mit einem 1:1 (1:1) zufrieden geben mussten, haben die Grödiger am Samstag die Unterbergsarena in der Fußball-Bundesliga mit einem 7:1-(3:1)-Kantersieg gegen Admira so richtig eingeweiht.

Was war mit den Bullen los?

Salzburgs Trainer hatte im Tivoli-Stadion nicht seine beste Formation aufs Feld geschickt. Gegenüber dem Auftritt gegen die Türken unter der Woche gab es gleich sechs Änderungen. Für die angeschlagenen Christian Schwegler und Alan rückten Florian Klein und Havard Nielsen in die Mannschaft. Zudem durften sich auch Valon Berisha, Georg Teigl, Stefan Hierländer und Jakob Jantscher von Beginn an versuchen. Marco Meilinger, Kevin Kampl, Stefan Ilsanker und Sadio Mane erhielten im Hinblick auf Dienstag vorerst eine Pause.

Salzburg nach Konter erfolgreich

Nach einem Konter waren die gut über die Seiten kommenden Salzburger schließlich erfolgreich. Jantscher spielte ideal auf Soriano, der mit einem wuchtigen Schuss vom Sechzehnereck vollendete (15.). Die Tiroler wurden erstmals durch einen Vucur-Kopfball-Aufsetzer nach einer Ecke gefährlich, den Peter Gulacsi über die Latte abwehrte (19.). Auf der anderen Seite konnte Safar das 0:2 verhindern, sich bei einem Jantscher-Abschluss auszeichnen (22.).

Je länger die erste Hälfte dauerte, umso besser kamen die gut dagegenhaltenden Tiroler ins Spiel. Gulacsi war bei einem Hinterseer-Schuss auf dem Posten (33.). Seine zweite Chance nutzte der Innsbruck-Stürmer, der im Spiel bei der Admira noch zahlreiche Möglichkeiten ausgelassen hatte. Nach einem Bergmann-Idealzuspiel zog er vorbei an Gulacsi und traf ins kurze Eck (44.). Zu dem Zeitpunkt hatten die “Bullen” bereits gewechselt, Christoph Leitgeb war in der 36. Minute für den an der Schulter angeschlagenen Nielsen gekommen.

Innsbruck nach der Pause besser drauf

Nach der halbzeitpause hatten die Gastgeber den besseren Beginn. Roman Wallner kam nicht richtig zum Abschluss (50.), Gulacsi machte einen Hauser-Schuss aus 14 Metern mit einer Glanzparade zunichte (51.). Damit hatten die Innsbrucker chancentechnisch ihr Pulver verschossen. Die Salzburger drückten auf den Siegestreffer. Soriano vergab dreimal, zudem rettete Christian Schilling bei einem Kampl-Abschluss vor der Linie im Rutschen (75.).

Kampl (68.) wurde genauso wie Mane (79.) in der Schlussphase eingewechselt, um doch noch den Auswärtserfolg zu fixieren. Es blieb allerdings in einer äußerst interessanten Partie beim Remis. Beide Teams blieben damit ungeschlagen, die Salzburger sind punktegleich vor Grödig mit sieben Punkten Tabellenführer, die Tiroler mit fünf Zählern Dritter.

SV Grödig gibt Gas

Der SV Grödig besiegte die Truppe von Toni Polster mit einem 7:1 Kantersieg, dabei hatte die Truppe von Toni Polster engagiert angefangen, zumindest der erste Punktgewinn sollte es sein. Die offensive Bemühen wurde auch schon nach sechs Minuten belohnt. Zündel brachte Schicker zu Fall und Schwab traf per Elfmeter ins linke untere Eck (6.). Auch die nächsten Minuten gehörten eher den Gästen, auf jeden Fall entwickelte sich ein recht munteres Spiel.

Spiel kippt nach 24 Minuten

Nach 24 Minuten fing das Spiel aber an zu kippen. Nachdem Pöllhuber zwei Minuten davor den Ball an die eigene Latte geleitet hatte, riss er Salamon als letzter Mann nieder. Außer Rot für Torraub gab es auch Freistoß, nach einem gelungenen Trick traf Salamon selbst zum Ausgleich (25.). Nur sieben Minuten später gab es den nächsten Admira-Ausschluss – und den nächsten Elfmeter.

Schösswendtner flog nach einem Handspiel vom Platz, Elsneg erzielte das 2:1 (32.). Doch es kam noch viel schlimmer für die Südstädter, auch wenn aus einem Freistoß von Leitgeb vor der Pause nur noch ein Treffer fiel (42.). Mit zwei Spielern weniger und zwei Treffern in Rückstand war für die Admiraner beim nun noch mehr motivierten Aufsteiger aber nicht mehr viel zu holen.

Es sollten noch vier Tore für die Heimischen nach der Pause fallen, zwei aus weiteren Elfmetern. Nach Foul von Auer an Elsneg verwertete der eingewechselte Tomi den ersten (55.). In der 88. Minute verschuldete der eingewechselte Drescher den letzten Strafstoß, indem er Zulechner zurückhielt. Auch Drescher musste gehen. Elsneg traf erneut vom Punkt (89.). Dazwischen hatte Cabrera zum 5:1 getroffen. (69.)

Drei Ausschlüsse bei Admira

Zulechner fixierte gegen nur noch acht Admiraner den Endstand und damit den Kantersieg. (90.) Für die mit großer Hoffnung angereisten Admiraner wird die Situation nun schon ein wenig prekär, vor allem, da eben drei Innenverteidiger ausgeschlossen wurden. Polster hat damit nächsten Samstag daheim gegen Sturm schlimme Defensivprobleme. Grödig freut sich hingegen auf das Spitzenspiel bei Red Bull Salzburg – der derzeit Zweite gegen den Tabellenführer.

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