Sebastian Kurz in der Salzburgarena

Wahlkampfauftakt

Sebastian Kurz in der Salzburgarena

Am Dienstagabend war der Ansturm riesig: Rund 2.000 Besucher kamen zur Salzburgarena, um den neuen ÖVP-Chef und Außenminister Sebastian Kurz beim Wahlkampfauftakt zu sehen.

Haslauer unterstützt Kurz

Auch zahlreiche Politiker aus Salzburg waren dabei, einige Landtagsabgeordnete und unter anderem Wilfried Haslauer, der auch selbst eine rund 15-minütige Rede hielt und Kurz in den höchsten Tönen für seine erfrischende Art und einen neuen politischen Stil, den er verkörpere, lobte. Haslauer sagte auch, dass mit der schlechten Politik nun Schluss sein müsse und Neuwahlen genau die richtige Entscheidung waren. Jedoch müsse man sich auf einen schmutzigen Wahlkampf vorbereiten, denn alle seien gegen Kurz.

Schließung der Mittelmeerroute

Katrin Prähauser moderierte nach Haslauers Rede den Abend. Zuerst sprach sie mit Sebastian Kurz über die wichtigsten Punkte im Wahlprogramm der ÖVP. Eines dieser Themen war die Schließung der Mittelmeerroute, die Bundeskanzler Christian Kern vor wenigen Tagen als „Vollholler“ bezeichnete. Kurz sagte dazu: „Diese Aussage will ich nicht unbedingt kommentieren.“ Außerdem erinnere ihn die Situation gerade an die Zeit, als er sich für eine Schließung der Balkanroute aussprach, denn auch damals gab es von fast allen Seiten Gegenwind, es sei aber nie ein Gegenvorschlag gekommen.

Illegale Migration

Auch das Thema illegale Migration wurde selbstverständlich besprochen, es hängt ja mit der Mittelmeerroute zusammen. Kurz sagte, es fehle der politische Wille, etwas zu ändern. Man müsse vor Ort helfen und dort würde man auch Frauen, Kinder und alte Menschen erreichen und nicht nur junge Männer, die es nach Österreich geschafft haben, wie oft kritisiert wird.  

Terror-Gefahr

Natürlich wurde auch die Terrorproblematik besprochen. Der ÖVP-Chef sagte, man müsse in drei Bereichen vorgehen, und zwar einerseits polizeilich, andererseits gegen den politischen Islamismus - und besonders wichtig sei die Prävention, weshalb er von der islamischen Glaubensgemeinschaft erwarte, als gutes Beispiel voranzugehen.

Steuern senken

Kurz sprach auch an, dass er für eine Steuersenkung sei, denn in anderen Ländern sei das auch möglich. Nur in Belgien bleibe den Menschen noch weniger Geld von ihren Brutto-Einnahmen über als in Österreich. Dies sei ein Ranking, bei dem man nicht an der Spitze sein sollte, so Kurz.

Integration

Und schließlich wurde noch das Thema Migration angesprochen. „Integration hängt von der Zahl der zu Integrierenden ab“, so Sebastian Kurz. Deshalb verstehe er nicht, wieso andere Politiker sich für offene Grenzen aussprechen und sich dann im Nachhinein wundern, dass die Integration nicht funktioniert. Man dürfe nicht vergessen, dass Migranten, die nach Österreich kommen, aus völlig anderen Kulturkreisen stammen und es Probleme mit der Anpassung gäbe, wenn sie in Flüchtlingsheimen wieder nur mit Gleichgesinnten untergebracht sind und dann plötzlich in einer völlig fremden Welt mit anderen Werten landen würden.

Publikumsfragen

Auch dieses Mal gab es wieder die Möglichkeit, dem ÖVP-Chef Fragen zu stellen. Ganz neu war aber die Methode: Die Besucher konnten via SMS ihre Fragen schicken und mit ein bisschen Glück wurde ihre Frage dann beantwortet. Der Andrang war riesig, über 150 Fragen sind eingegangen. Und zum Abschluss der Veranstaltung konnten alle Fans dann noch eines der begehrten Selfies mit Sebastian Kurz ergattern, wenn sie viel Geduld mitbrachten und sich in der langen Schlange anstellten. Auf jeden Fall wurde wieder einmal deutlich, wie viel Zuspruch Kurz aus der Bevölkerung bekommt.

Diashow Sebastian Kurz in der Salzburgarena

Sebastian Kurz

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