23. September 2013 12:10
Altpapier im Postkasten
Schutz gegen unerwünschte Werbung
Gemäß der "Umweltberatung Österreich" erhalten die österreichischen Haushalte rund 98 Kilo Werbemittel im Jahr und vieles davon unerwünscht.
Schutz gegen unerwünschte Werbung
© Antenne Salzburg

Eine Vielzahl an Werbemittel, seien es Postwurfsendungen, E-Mails oder Anrufe, empfinden die Österreicher als lästig. Doch es gibt  eine Reihe von Mitteln um keine unerwünschte Werbung mehr zu erhalten.

Damit der Briefkasten nicht länger von Prospekten und Katalogen verstopft wird, kann man beispielsweise einen Sticker mit der Aufschrift „Bitte kein unadressiertes Werbematerial“, welcher z.B. bei der Post erhältlich ist, am Postkasten anbringen. Es reicht allerdings auch ein selbstgemachter Aufkleber mit dem Hinweis, dass man keine Werbung mehr erhalten möchte. Werden dennoch Postwurfsendungen eingeworfen, so kann man gerichtlich dagegen vorgehen.

Bei unerwünschter adressierter Werbung kann man sich in die so genannte „Robinson Liste“ eintragen lassen. Durch diesen Eintrag werden in sämtlichen Datensammlungen die Kontaktdaten gelöscht.

Bei Telefonwerbung muss zunächst eindeutig zuvor zugestimmt werden. Wird dennoch dagegen verstoßen, so ist das für das Unternehmen strafbar.

Um sich vor Spam- Mails zu schützen bietet die Rundfunk- und Regulierungsbehörde durch einen Eintrag in eine Liste Hilfe. Bei Mails aus dem Ausland ist dieser Eintrag jedoch meist wirkungslos und im Zweifel sollten verdächtige E-Mails einfach ungelesen gelöscht werden.

Generell empfiehlt es sich bewusst mit den eigenen Kontaktdaten und persönlichen Daten umzugehen um unerwünschte Werbungen, Gewinnspiele etc. zu vermeiden.