Salzburg und Bayern zufrieden mit Salzburger Flughafen

Studie hat ergeben....

Salzburg und Bayern zufrieden mit Salzburger Flughafen

Am Mittwoch wurden in Salzburg die Ergebnisse der Studie präsentiert. Und die sind aus Sicht des Flughafens erfreulich – auch wenn mancherorts Handlungsbedarf besteht.

1.500 Befragte

1.500 Personen hat das Meinungsforschungsinstitut IGF per Telefon für das Unternehmen befragt, 800 davon in der Stadt Salzburg, die anderen in Umlandgemeinden und im bayrischen Rupertigau. Letzterer leidet besonders unter dem Fluglärm, die meisten Starts und Landungen erfolgen über Deutschland. Insgesamt bewerteten die bayerischen Befragten den “Wolfgang Amadeus Mozart”-Flughafen mit einer Durchschnittsnote von 1,8, die in Salzburg mit einer Schulnote von 1,5.

Fluglärm

Im Zuge der Befragung gaben dabei 83 Prozent der Stadt-Salzburger an, dass sie der Fluglärm weniger bis gar nicht stört, der Straßenlärm wird laut Umfrage als deutlich unangenehmer bewertet. In den Umlandgemeinden ist diese Tendenz noch stärker ausgeprägt, deutlich anders ist das Ergebnis allerdings in Bayern: Dort gaben fast ein Drittel der Befragten an, sich vom Fluglärm stark oder sehr stark belästigt zu fühlen. Startende und Landende Flugzeuge rangieren hier als Lärmquelle an oberster Stelle.

Auch Bayern mit Flughafen zufrieden

Allerdings zeigten sich auch die Bayern laut IGF mit “ihrem” Flughafen “sehr zufrieden” und “zufrieden”, neun von zehn Befragten über der Grenze deklarierten sich so. 71 Prozent der Bayern schätzten dabei die schnelle Erreichbarkeit des Airports, 70 Prozent die kurzen Verkehrswege zum Flughafen und 62 Prozent die Übersichtlichkeit. Die Umfragewerte für Salzburg und die Umlandgemeinden sind in diesen Kategorien ähnlich.

Noch einiges zu tun

“Die Ergebnisse sind gut, aber es gibt noch einige weiße Flecken, die zu bearbeiten sind”, so Flughafen-Aufsichtsratsvorsitzender Othmar Raus, der sich für eine intensivere Informationspolitik insbesondere für die bayerischen Nachbarn aussprach. Die beiden Airport-Geschäftsführer Roland Hermann und Karl-Heinz Bohl verwiesen bei der Studienpräsentation auf getätigte und geplante Maßnahmen zur Reduktion des Fluglärms.

“Der Flughafen hat in den vergangenen Jahren viel dazu beigetragen, dass die störenden Faktoren geringer geworden sind”, so Bohl. Die Zahl der Landungen habe sich in den vergangenen sieben Jahren um mehr als 30 Prozent reduziert, an einzelnen Lärm-Messstellen konnte eine Reduktion um zehn Prozent (etwa von 66 auf 60 Dezibel) festgestellt werden, besonders laute Flugzeugtypen dürfen Salzburg nicht anfliegen.

Co-Geschäftsführer Hermann kündigte indes eine Entlastung für die bayrische Seite an: “Wir haben mit der Flugsicherung neue Anflugverfahren entwickelt, die man derzeit noch nicht so wirksam spürt.” Der präzisere, leisere Anflug über wenig besiedelte Gebiete vom Süden her müsse erst von den Airlines in deren EDV übernommen werden, die Entlastung für Anrainer in Bayern sollte aber ab dem nächsten Jahr wahrnehmbar werden.

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