Red Bulls unterliegen gegen Wien mit 3:4

Nach Penalty-Schießen

Red Bulls unterliegen gegen Wien mit 3:4

Der EC Red Bull Salzburg musste sich im Spitzenspiel der Erste Bank Eishockey Liga gegen die spusu Vienna Capitals zuhause vor 2.755 Zuschauern mit 3:4 nach Penalty-Schießen geschlagen geben. In einer überaus sehenswerten Partie führten die Red Bulls bis zur 60. Minute mit 3:2, mussten aber wenige Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit den Ausgleich hinnehmen und sich schließlich mit einem Punkt aus der Begegnung zufriedengeben.

Raffl bringt Bulls in Führung

Ohne die Rekonvaleszenten Dustin Gazley und Steve Michalek, für den der 21-jährige Ersatzgoalie Nicolas Wieser aus dem Salzburger Farmteam nachrückte, gingen die Red Bulls in die Partie, in der sich zu Beginn keiner eine Blöße gab. Die Red Bulls hatten aber bald deutlich mehr Scheibenbesitz, auch wenn die Gäste immer wieder für Verkehr vor dem Tor von Lukas Herzog sorgten. Die Red Bulls ließen die Scheibe viel laufen und erspielten sich Möglichkeiten. In der 17. Minute brachte Thomas Raffl die Hausherren schließlich in Führung, als er im Powerplay den Rebound nach einem John Hughes-Schuss verwertete und damit erstmals den Ex-Salzburger Torhüter bei den Wienern, Bernhard Starkbaum, überwand.

Bis zur zweiten Pause blieb es beim 2:2

Im zweiten Abschnitt drehten die Gäste die Partie in den Anfangsminuten. 32 Sekunden nach Wiederbeginn überraschte Patrick Peters flacher Schuss genau neben die Stange die Salzburger Abwehr und vier Minuten später bekamen die Red Bulls die Scheibe nicht aus dem Drittel und Riley Holzapfel nutzte seine Chance direkt vor Lukas Herzog. Erst dann kamen die Salzburger wieder richtig ins Spiel, das jetzt verbissener und mit härteren Zweikämpfen geführt wurde. In der 32. Minute spielte Mario Huber den optimalen Pass in den Slot, wo Alexander Rauchenwald wartete und zum 2:2-Ausgleich einnetzte. Danach drückten die Red Bulls weiter und hatten ihre stärkste Phase, bis zur zweiten Pause blieb es aber beim 2:2.

Entscheidung fiel bei Penalty-Schießen

Im Schlussdrittel gingen die Hausherren in der 43. Minute in Führung, Dominique Heinrich ließ die Scheibe aus dem rechten Bullykreis unhaltbar ins Kreuzeck. Danach drückten die Wiener auf den neuerlichen Ausgleich, es ging mit offenem Visier hin und her mit Chancen auf beiden Seiten, wobei die Gäste dem Ausgleich einen Tick näher waren. Der sollte ihnen mit viel Glück auch gelingen, 48 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit verwertete Chris DeSousa einen Querpass in Unterzahl – der Wiener Goalie war vom Eis gegangen – zum 3:3 und erzwang damit die Verlängerung. In der hatten die Red Bulls wieder deutlich mehr Scheibenbesitz, aber schließlich ging es ins Penalty-Schießen und das entschied der Tabellenführer aus Wien diesmal für sich. Die Red Bulls holten damit zumindest einen Punkt aus dem Spitzenspiel und bleiben in der Tabelle auf dem zweiten Platz. 

(EC Red Bull Salzburg)

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