Red Bull brilliert gegen Dornbirner Eishockey Club mit 2:0

Luka Gracnar mit zweitem Saison-Shutou

Red Bull brilliert gegen Dornbirner Eishockey Club mit 2:0

Bulls führten also auch nach 40 Minuten mit 1:0, hätten sich zu diesem Zeitpunkt aber schon längst einen guten Vorsprung erarbeiten können.

Im Schlussabschnitt änderte sich das Bild etwas. Zwar hatte Daniel Welser gleich nach Wiederbeginn bei einem Solo unter Bedrängnis den zweiten Treffer auf dem Schläger, doch wenig später musste Luka Gracnar in Unterzahl einige Male höllisch aufpassen. In der 47. Minute entschärfte er u.a. die beste Möglichkeit von Christopher D’Alvise, der in Unterzahl bei einem Breakaway am Goalie scheiterte. Die Red Bulls taten sich jetzt schwer mit der Dornbirner Spielweise, doch genau in dieser Phase traf Thomas Raffl in der 53. Minute, fixierte sein Doppelpack und verschaffte den Salzburgern den beruhigenden 2-Tore-Vorsprung. In den Schlussminuten spielten die Red Bulls noch ein gutes Powerplay und ließen gegen sechs Feldspieler nichts mehr anbrennen. Der 2:0-Erfolg der Red Bulls war schließlich hochverdient, wenn auch am Ende etwas mü-hevoll durchgebracht. Und Luka Gracnar freute sich über sein zweites Saison-Shutout.

ERSTE BANK EISHOCKEY LIGA

EC Red Bull Salzburg – Dornbirner Eishockey Club 2:0 (1:0, 0:0, 1:0)

Salzburgs Head Coach Greg Poss freute sich über den dritten EBEL-Sieg in Serie und meinte: „Wir hatten wieder viele Chancen, die leider nicht immer reingegangen sind. Im Schlussdrittel hing der Ausgleich sogar kurz mal in der Luft. Aber andererseits war Lu-ka Gracnar sehr stark und in den ersten zwei Dritteln haben wir kaum Chancen des Gegners zugelassen. Auch einige junge Spieler haben wieder auffällig gespielt und gut gekämpft.“ Angesprochen auf das schlechte Powerplay sagte er: „Das kann, sollte aber nicht passieren.“

Doppeltorschütze Thomas Raffl sagte: „Es ist immer schwer, gegen Dornbirn zu spie-len, da sie eine defensiv ausgelegte Taktik haben. Aber Luka [Gracnar] hat sehr gut gehalten und letztlich reichen auch zwei Tore, um das Spiel zu gewinnen.“

Matty Roy muss Wiedersehen mit Ex-Trainer noch verschieben

Weiter geht es für die Red Bulls am Sonntag mit dem Auswärtsspiel gegen Fehérvár AV19. In der laufenden Meisterschaft ist es das erste Aufeinandertreffen beider Teams. Im Moment rangieren die Ungarn auf dem zehnten Tabellenplatz, was sich allerdings bis Sonntag noch ändern könnte, da sie erst morgen die neunte Runde des Grunddurchgangs bei den UPC Vienna Capitals bestreiten.

Die aktuelle Mannschaft von Fehérvár AV19 ist den Salzburgern Großteils unbekannt, da der Club im Sommer viele Spielerwechsel verzeichnete. Altes und neues Zugpferd ist aber in jedem Fall der 28-jährige Istvan Sofron, der mit rumänisch-ungarischer Dop-pelstaatsbürgerschaft seit dem EBEL-Debüt des ungarischen Clubs in der Saison 2007/08 bis 2013 in Székesfehérvár die Fäden zog. Danach spielte er fast drei DEL-Saisonen in Krefeld und absolvierte ein Kurzgastspiel beim KAC, bevor er nun wieder zu Fehérvár AV19 zurückgekehrt ist.

Die Handschrift des neuen Trainers Benoit Laporte wird man wohl erst im Laufe der nächsten Wochen wirklich erkennen, denn der 56-jährige Kanadier wurde erst kurz vor dem Saisonstart als Head Coach eingesetzt. An Erfahrung mangelt es Benoit Laporte jedenfalls nicht, denn seit fast 20 Jahren steht er bei verschiedenen Clubs in der NLB, NLA, Italiens erster Liga und der DEL, darunter viereinhalb Saisonen bei den Hamburg Freezers, hinter der Bande.

Für Salzburgs Verteidiger Matty Roy ist Fehérvárs neuer Head Coach aus der gemein-samen Zeit von 2013 bis 2015 bei den Hamburg Freezers indes kein unbeschriebenes Blatt. Zu einem Wiedersehen wird es am Sonntag aber noch nicht kommen, da Matty Roy noch an seinem Comeback arbeitet. Die Rückkehr des 33-jährigen Kanadiers aufs Eis rückt aber immer näher. Die Red Bulls reisen bereits am Samstag in Richtung Un-garn, um möglichst ausgeruht in die Partie gehen zu können.

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