Prozess gegen Rottweiler-Besitzer

Hundehalter vor Gericht

Prozess gegen Rottweiler-Besitzer

In Salzburg steht heute jener Hundehalter vor Gericht, dessen Rottweiler am 6. Mai 2011 die damals 4-jährige Amelie in Wals-Himmelreich attackiert hatte. Das Mädchen wurde bei dieser Hundeattacke schwer verletzt – wir haben darüber berichtet.

Hund attackiert Amelie

Der Hintergrund, der diesem Prozess zu Grunde liegt ist der Angriff des Rottweilers auf das kleine Mädchen. Das ganze passierte im Mai des vergangenen Jahres. Der Hund sprang einfach ohne besonderen Grund über den 1,20 Meter hohen Zaun in den Garten und fiel das hilflose Kind an. Amelie erlitt schwere Kopfverletzungen, tiefe Rissquetschwunden am Hals und auf der Lippe, einen Knochenbruch und zahlreiche Hautabschürfungen. Außerdem biss ihr der Kampfhund einen großen Hautlappen vom Kopf. Mehrere Operationen waren nötig um Amelies Verletzungen zu behandeln.

Bis zu zwei Jahren Haft für Hundehalter

Der Besitzer des Rottweilers muss vermutlich aufgrund von fahrlässiger Körperverletzung unter besonders gefährlichen Verhältnissen, für zwei Jahre ins Gefängnis. Zwei Zeugen sollen vor dem Richter aussagen und schildern, wie sich diese Hundeattacke abgespielt hat. Außerdem wird dem Prozess die Mutter von Amelie beiwohnen. Sie nimmt jedoch ohne große Vorurteile gegenüber dem Angeklagten am Prozess teil. Dennoch wird sie mit einem unguten Gefühl im Landesgericht erscheinen: „Ich werde dabei sein, es ist mir geraten worden das anzuhören…es ist ein bisschen ein mulmiges Gefühl. Es kommen einfach wieder die Ereignisse hervor und das was man am Anfang ein bisschen wegschieben hat können, weil man sich manche Details einfach gar nicht vorstellen wollte, die treffen mich jetzt eigentlich noch ein wenig härter als am Anfang, wo einfach der Schock um das ganz Aktuelle mit der Amelie, wo die Verletzungen ganz aktuell waren, das trifft mich jetzt, nachdem das eigentlich überstanden ist, noch härter“, sagt Anna Reifberger, die Mutter von Amelie, im Antenne Salzburg Interview.

Amelie auf dem Weg der Besserung

Neun Monate nach dem Angriff, ist Amelie auf dem Weg der Besserung. Die körperlichen Wunden sind bei der heute 5-jährigen Amelie sehr gut verheilt. Letzte Woche hatte sie ihre letzte Operation hinter sich gebracht. Das tapfere Mädchen steckt ihre Verletzungen erstaunlich gut weg und verkraftet diesen Vorfall eigentlich immer besser. „Sie redet gar nicht darüber. Das ist von Anfang an, glaub ich, so ihre Bewältigungsstrategie, dass sie einfach alles was den Vorfall oder ihre Verletzungen und Krankenhausaufenthalte, alles was das betrifft spricht sie gar nicht darüber. Aber so geht es ihr wirklich erstaunlich gut. Also die Ärzte und wir alle sind wirklich begeistert, wie tapfer und ohne zu jammern sie die ganze Situation bewältigt. Sie ist sehr fröhlich, noch immer“, sagt Amelies Mutter, Anna Reifberger, im Antenne Salzburg Interview.

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