Paracelsusbad in der Stadt Salzburg: Endlich tut sich was

Gemeinderat vor Einigung

Paracelsusbad in der Stadt Salzburg: Endlich tut sich was

Es ist das größte Bauvorhaben der Stadt in der laufenden Gemeinderats Periode. Das lässt Bürgermeister Schaden schon vorab verlaute: "Das Projekt hat ein Auftragsvolumen von über 60 Millionen Euro, in dieser Summe ist auch schon der Abriss des alten Kurhauses und die neue Saunalandschaft enthalten." Man rechnet laut aller Projektverantwortlichen mit bis zu 30.000 Besuchern mehr im Jahr. Außerdem geht man vor allem von einer touristischen Wirkung des Bades aus. "Beim Besuch in der Stadt Salzburg werden sicherlich auch viele aus den benachbarten Bundesländern oder auch aus dem angrenzenden Bayern einmal die Badesachen einpacken um die neuen, fantastischen Ausblicke auf die Stadt genießen zu können", so der verantwortliche Architekt, Alfred Berger.

Zukunftsmusik für die Mozartstadt

Das futuristisch anmutende Gebäude mit einer lamellenartigen Fassade besticht die Besucher mit einer Badeebene in elf Metern Höhe. Daraus ergeben sich diese uneingeschränkten Blicke auf Salzburgs Altstadt, aber auch in die andere Richtung bis nach Maria Plain. "Es wurde alles mit der UNESCO abgeklärt, wir haben durch die moderne Bauweise nichts wegen unseres Status als Weltkulturerbe zu befürchten", so der SPÖ Bürgermeister.

Erfreuliches für Badebesucher

Freuen werden sich in Zukunft wohl alle Besucher, egal ob Wasserratte oder Saunaliebhaber. Der Grund dafür, die Eintrittspreise. Diese verringern sich in Zukunft und werden neu gestaffelt. Geplant ist, dass zusätzlich zur Tageskarte auch eine zwei Stunden und vier Stunden Karte angeboten wird. "Die Preise beginnen in Zukunft bei fünf Euro für Erwachsene und drei Euro für Kinder, auch die Familien werden mit einem 13 Euro Familientickt bedacht", so die Verantwortlichen. Die genannten Preise beziehen sich auf zwei Stunden Karten. Der Abbruch des bestehenden Bades soll mit 30. November diesen Jahres beginnen, Baustart ist für das Frühjahr 2017 geplant. Eine Fertigstellung des Hallenbads, inklusive einer unterirdischen Parkgarage, ist für das Jahr 2019 geplant.

Verkehrschaos in Sicht?

Auf die Frage hin, wie sich die Baustelle auf den städtischen Verkehr auswirken wird, gibt sich Johann Padutsch von der Bürgerliste zuversichtlich. "Wir erwarten keine gröberen Einschränkungen in der Schwarzstrasse oder in der Auerspergstrasse. Möglicherweise kann es zu kurzzeitigen Einschränkungen während der Einrichtungsphase der Baustelle kommen." Der Planungsstadtrat jedoch weiter, "In der Auerspergstrasse werden wir jedoch in jedem Fall Parkflächen während der gesamten fast dreiährigen Bauzeit verlieren". Man kann also gespannt sein, wie sich die Baustelle auf die Autofahrer auswirken wird, zumal nach der Fertigstellung die mögliche Ein- und Ausfahrt der Tiefgarage in die Schwarzstrasse münden wird. "Da sind wir aber in Verhandlungen mit dem benachbarten Hotel Sheraton, bis jetzt schaut es gut aus, dass wir eine gemeinsame Parkgarageneinfahrt planen können".

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