Marokkaner vor Gericht

Terrorprozess in Salzburg

Marokkaner vor Gericht

Der 27-jährige Marokkaner soll im Dezember 2015 in einem Salzburger Flüchtlingslager in Kontakt mit weiteren IS-Verdächtigen gestanden sein. Konkret soll er die zwei verhinderten Paris-Attentäter, mit Daten versorgt und ihre Weiterreise koordiniert haben. Der 27-Jährige hat sich beim Prozessauftakt im vergangenen Juni nicht schuldig bekannt. Belastet wird der Marokkaner aber vor allem durch Daten auf seinem Handy.

Sein Anwalt Wolfgang Blaschitz sagte im Antenne Interview: „Er sagt, dass er in dem Flüchtlingsheim sein Handy aufgeladen hat. Er hat aber nicht die ganze Nacht darauf aufgepasst. Ob das Handy verwechselt wurde, irgendwelche Nummern raufgeladen hat, ist nicht nachvollziehbar.“

Als Entsperrungscode für sein Handy hat der Marokkaner das Wort „Jihad“ verwendet. Der Angeklagte begründete das damit, dass seine Großmutter ihm den Namen Jihad immer geben wollte, er sei ein normaler arabischer Vorname, so der Marokkaner. Der Prozess wird heute um 9 Uhr am Salzburger Landesgericht fortgesetzt. Auch heute werden schwer bewaffnete Polizisten und maskierte Cobra-Beamte für Sicherheit sorgen.

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