Kampf gegen die Gletscherschmelze

Wie Farbe das Schmelzen stoppen soll

Kampf gegen die Gletscherschmelze

Die Peruaner gehen mit gutem Beispiel voran.

Arbeiter färben den Gipfel eines Gletschers mit weißer Farbe ein. Dies geht, da in den südamerikanischen Land viele Gletscher nur noch wenig Eis enthalten und somit auch eine Bedrohnung für die Menschen, die dort leben, darstellen.

Durch das geringe Eis der Gletscher werden die Menschen mit weniger Trinkwasser versorgt.

Hinter diesem Projekt steht kein Klimaforscher sondern Eduardo Gold.

Die Idee ist simpel und dennoch genial. Es muss sich nur rausstellen, ob diese Methode längerfristig dazu führt, dass sich die Gletscher weniger erhitzen.

Denn bei der Gletscherschmelze sind vor allem die dunklen Stellen am Gletscher für das Schmelzen verantwortlich. Weiße Stellen reflektieren das Sonnenlicht besser und der Gletscher erhitzt sich nicht so schnell. Die weiße Farbe ist auf rein natürlicher Basis.

Ob das Prinzip des Anmalens der Gletscher mit weißer Farbe bei uns in Österreich auch geht ist fraglich. Viele Gletscher sind (Gott sei Dank) noch mit Eis bedeckt.

Der Züricher Chemiker Dr. Thomas Allmendinger möchte dies jedoch mittels eines weißen Anstriches beim Schweizer Gletscher Aletschgletscher versuchen und somit die Gletscherschmelze verhindern.

Dieses Projekt wurde jedoch bereits von der Stiftung UNESCO Welterbe Jungfrau-Aletsch wieder verworfen. Beat Ruppen, der Leiter des Managementzentrums der Stiftung UNESCO Welterbe Jungfrau-Aletsch bezeichnete dieses Vorhaben in einem Telefoninterview als sinnlos.

Würde man den drittgrößten Gletscher Österreichs, den Talgletscher Gurgler Ferner in Tirol, der eine Eisfläche von 9,58 km² hat, mit weißer Wandfarbe bestreichen, würde man 1 437 000 Liter Wandfarbe benötigen und für die Pasterze, die eine Eisfläche von ca. 30 km² hat, 4 500 000 Liter.

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