Große Preisunterschiede beim Christbaumkauf

AK-Erhebung von Christbaumpreisen zeigt

Große Preisunterschiede beim Christbaumkauf

(AK Salzburg) Qualität hat ihren Preis: Teils extreme Preisunterschiede – bis um fast das Neunfache - haben die AK-Konsumentenschützer bei ihrer Erhebung an 38 Verkaufsständen in der Stadt Salzburg, Flachgau und Tennengau herausgefunden. „Ein Preisvergleich lohnt sich also auf alle Fälle“, sagt Konsumentenberater Christian Obermoser.

Die Arbeiterkammer Salzburg hat bei 38 Verkaufsständen die Preise für Christbäume erhoben. Außerdem wurde auf die Herkunft der Bäume, Nebenkosten und Preisauszeichnung geachtet. Erhoben wurde in der Stadt Salzburg, im angrenzenden Flachgau und im Tennengau bis Hallein.

AK-Experte und Erhebungsleiter Christian Obermoser: „Im Extremfall bis zu 115 Euro Unterschied zwischen dem teuersten und dem günstigsten Angebot zeigt, dass es sich lohnt, die Augen offen zu halten. Die teils enormen Preisunterschiede lassen sich vor allem auf Qualitätsunterschiede zurückführen. Möchte man einen Baum, der rundum gleichmäßig ist, wird man wohl bei den günstigsten Angeboten schwer fündig werden.“

Manche Stände verlangen auch Zusatzkosten: 17 Betriebe verrechneten zwischen zehn Cent und 1,10 Euro fürs Einnetzen, bei 21 war dieses Service kostenlos. Drei Betriebe verlangen einen Euro fürs Zuspitzen.

Es kommt nicht immer auf die Größe an

Preise werden grundsätzlich bei den allermeisten Anbietern nach Größe des Baums festgelegt. Jedoch bieten bereits 17 Verkaufsstandorte entweder Aktions- oder Premiumware an. Die Aktionsware bzw. die angebotene Standardqualität unterscheidet sich zumeist in Wuchs und Form von den teureren Bäumen, welche im Schnitt immerhin um fast die Hälfte mehr kosten (48,52 Prozent).

Legt man Wert auf einen heimischen Baum empfiehlt es sich, gezielt nachzufragen. Die überwiegende Anzahl der Verkäufer bietet zumindest teilweise Bäume aus Österreich an (29 von 38). Es finden sich aber auch Bäume aus Deutschland oder Dänemark im Sortiment.

Preisauszeichnung oft verbesserungswürdig

Beim Thema Preisauszeichnung fällt das Urteil der Konsumentenschützer zwiespältig aus: Zwar war bei allen Ständen eine Preisauszeichnung vorhanden, jedoch waren diese teilweise sehr eingeschränkt, bzw. musste regelrecht danach gesucht werden. Bei manchen Standorten war keine Preisliste vorhanden - lediglich die Bäume direkt waren mit einer Preisauszeichnung versehen. Das macht es Konsumenten schwer, das Preisniveau des Anbieters vorab zu überblicken. „Fünf Anbieter hatten ihre Preise für die Zusatzdienstleistungen wie Einnetzen oder Zuspitzen nicht ausgezeichnet, was unseres Erachtens unzulässig ist“, berichtet Obermoser.

Aktionen dämpfen Preisniveau

Die letzte Erhebung der AK liegt zwei Jahre zurück. Auch damals wurden die Preise für die Nordmanntanne erhoben. Der Vergleich mit 2013 ergibt unterschiedliche Ergebnisse. Die kleinsten erhobenen Bäume mit bis zu 1m wurden etwas teurer (4,64 Prozent), alle anderen Größen jedoch sind im Preisniveau gesunken (bis 1,50m -1,05%, bis 2m -1,87%, bis 2,50m -0,75%). „Insgesamt lassen sich also stabile Preise feststellen mit leichter Tendenz nach unten, primär bedingt durch Aktionspreise“, resümiert Konsumentenschützer Obermoser.

Hier gehts zum kompletten Test.


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