Genehmigung der 380-kV-Leitung

Land Salzburg

Genehmigung der 380-kV-Leitung

Schon im Jahr 2012 wurde das Projekt eingereicht. Landeshauptmann-Stellverteterin Astrid Rössler von den Grünen hätte sich eine Trasse gewünscht, die man im Idealfall nicht sieht, doch es gab letztendlich keinen erheblichen Grund, die Leitung nicht zu verwirklichen. Josef Schwaiger von der ÖVP steht ebenso zur Entscheidung, auch wenn die 380-kV-Leitung das Landschaftsbild massiv prägen wird.

Die geplante Freileitung verläuft zwischen Elixhausen bei Salzburg nach Kaprun im Pinzgau und ist insgesamt  113 Kilometer lang. Auf Grund der Errichtung der neuen Leitung werden rund 193 Kilometer an bestehenden 110- und 220-kV-Leitungen abgebaut. Anscheinend überwiegen die Vorteile des Projektes die Nachteile. Also Vorteil gilt zum Beispiel, dass die Versorgungssicherheit verbessert wird, so wie die Transportkapazitäten. Außerdem bedeutet dieser Schritt einen näher heran an die Klimaschutzziele und einen neuen Eintritt in den europäischen Strombinnenmarkt.

Eine vierwöchige Beschwerdefrist beginnt dann am 30. Dezember und läuft bis zum 27. Jänner 2016. Sollte es Einsprüche geben, ist das Bundesverwaltungsgericht als nächste Instanz gefragt. Hans Kutil, Obmann des Naturschutzbundes, kündigte nach der Veröffentlichung des Bescheides an, dass die Projektgegner alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen werden, um die Leitung doch noch zu verhindern.

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