Ermittlungen laufen

Explosion in Wien

Ermittlungen laufen

Nach der Handgranatenexplosion in einem Auto in Wien-Ottakring am Samstag ermittelt die Kriminalpolizei jetzt auch in Salzburg: Es geht um zahlreiche Speditionsfirmen-Beteiligungen des getöteten 45-jährigen Mondseers und seines Geschäftspartners, ein 57-jähriger Deutscher. Der Oberösterreicher soll insgesamt an elf Firmen Beteiligungen gehabt haben.

Mondseer vor Explosion erschossen

Der Mondseer wurde am Steuer seines Fahrzeuges mit drei Schüssen erschossen, bevor noch die Granate detonierte. Die Ermittlungen haben auch ergeben, dass das Auto auch der Tatort sei: Es gäbe keine Indizien dafür, dass die Leichen vor der Tat noch bewegt wurden.

Keine Patronenhülsen am Tatort

Die drei Projektile wurden gefunden - sie werden gerade analysiert.Am Tatort wurden aber keine Patronenhülsen gefunden. Die ermittelnden Beamten des Landeskriminalamtes Wien gehen daher davon aus, dass der Mann wahrscheinlich mit einem Revolver erschossen wurde.

Die Tatwaffe wurde allerdings nicht gefunden. Derzeit vermutet man, dass sich der oder die Täter während der Schusssabgabe im Auto befanden - dann aber flüchteten. Der ebenfalls getötete deutsche Staatsbürger starb durch die Explosion der Handgranate.

Viele ungelöste Rätsel

Laut der Polizei wird in alle Richtungen ermittelt. Man nimmt nun an, dass es weitere Täter gibt: Eine Mord-Selbstmord-These ist praktisch ausgeschlossen.

Über die Motive der Tat tappt die Polizei noch im Dunklen. Zu dem oder den Tätern gibt es derzeit noch keine Hinweise, da die Sicherung der Spuren im Fahrzeuginneren und deren Auswertung noch nicht abgeschlossen sind. Dies werde laut Polizeibericht noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Bei den Ermittlungen ist vorerst nur soviel klar, dass die beiden Männer gemeinsam Geschäfte trieben. Der 45-jährige Mondseer hatte in den vergangenen Jahren Beteiligungen an insgesamt elf Firmen - nur drei von ihnen gibt es noch. Alle Unternehmen waren im Bereich Transport und Spedition tätig. Die Firmen-Zentralen waren in Wals-Siezenheim und Bergheim (beide Flachgau), in St. Pantaleon (OÖ) und in Wien - aber offenbar teilweise nicht mehr als Briefkästen.

Spur nach Salzburg

Die Ermittlungen laufen deshalb auch in Salzburg, sagt der Wiener Polizeisprecher Thomas Keiblinger: „Es gibt hier Beziehungen nach und in den Raum Salzburg.“ Aus der Salzburger Polizei ist zu hören, dass es hier aber derzeit um keine „heiße Spur“ geht. Die Ermittler befragen Bekannte und Freunde des 45-jährigen Mondseers. Dabei geht es vor allem um den Lebenswandel des Mannes.

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