Die Superverbrecher-Akademie

Ausbildung für Schwerverbrecher

Die Superverbrecher-Akademie

Rumänische Banden bilden die Superverbrecher der Zukunft aus? Könnte der Wahrheit entsprechen, wie ein Focus-Online Artikel berichtet:

"Bettel-Masche, Einbrüche, Überfälle, Enkeltrick: Rumänische Banden sind gut organisiert und überrollen Westeuropa mit einer Welle der Kriminalität. Die Schweizer Polizei ist sich sicher: Sie werden an einer speziellen Verbrecher-Akademie ausgebildet.

Seit 2006 ist die Zahl der Einbrüche in Deutschland um etwa 40 Prozent angestiegen. Das ergibt die bundesweite Kriminalstatistik für das Jahr 2013. Nicht einmal jeder sechste Einbruch wurde aufgeklärt. 

Doch die Taten sind nichts für Anfänger. Bei den geklärten Fällen 2013 waren 85 Prozent der Täter alte Bekannte der Polizei. Vor allem die organisierte Kriminalität mischt stark mit: Mobile Gruppen suchen in wenigen Stunden ganze Nachbarschaften heim und verschwinden mit ihrer Beute.

Viele dieser Banden kommen nach BKA-Angaben aus neuen EU-Mitgliedern wie Rumänien und Bulgarien, auch die Nachbarstaaten Deutschlands wie die Schweiz und Österreich sind betroffen.

"Die organisierte Kriminalität ist an den Haustüren der Bürgerinnen und Bürger angekommen", sagte Sabine Vogt, Abteilungsleiterin beim Bundeskriminalamt, im November 2014. Es ist die Hauptthese der BKA-Herbsttagung von Polizisten und Sicherheitsexperten: Internationale kriminelle Banden greifen immer häufiger den normalen Bürger an. 

Neben Einbrüchen gehören auch Diebstahl, Cyber- und Telefon-Kriminalität, Medikamentenfälschung und Menschenhandel zu ihrem Verbrecher-Programm. Und brutale Überfälle.

Die Schweizer Polizei und ihre rumänischen Kollegen gehen davon aus, dass es sich um eine osteuropäische, wahrscheinlich rumänische Bande handelt. Und auch für den perfekt geplanten Ablauf haben sie eine Erklärung: Die Männer werden an einer speziellen Verbrecher-Akademie ausgebildet.

Demnach hätten rumänische Beamte im vergangenen Jahr ein Buch gefunden, das zeigt, wie diese Akademie schult: Mitglieder müssten zwischen 18 und 26 Jahren alt und mindestens 1,60 Meter groß sein.

Wer diese Voraussetzungen erfülle, so die Zeitung weiter, müsse einen Vertrag unterschreiben, der sie für mindestens zehn Jahre als Verbrecher verpflichte. Die Risiken trage der Schüler selbst, darunter „Gefängnisstrafen, Unfälle nach der Tat und das Risiko, dass Polizisten auf die Straftäter schießen“.

Mit einem Fokus auf Fitness, militärischen Drill und einer klaren Hierarchie werden die jungen Männer zu Super-Verbrechern ausgebildet: Es stünden 200 Liegestützen, Rumpfbeugen sowie ein Crosslauf von mindestens zehn Kilometern auf dem Trainings-Programm.

Die Schweiz habe seit Anfang 2014 Kenntnis von einer derartigen Akademie, sagte ein hochrangiger Polizeisprecher zum „Sonntagsblick“.

Um den Banden das Handwerk zu legen, haben sich im März Ermittler aus Deutschland, Österreich, Serbien, Bulgarien und Rumänien zusammengetan. Entwickelt wurde das "Danube Property Crime Project" von der bayerischen Polizei.

Ein gemeinsames Expertennetzwerk und regelmäßiger Datenaustausch soll die Ermittlungsarbeit erleichtern und verbessern. Die Reisewege der Täter und der Absatz des Diebesgutes könnten so nachvollzogen werden. Doch die Polizei will Einbrüche nicht nur aufklären, sondern vor allem auch verhindern.

Hierbei setzen die Ermittler besonders auf die Unterstützung durch die Bürger. Durch einen Hinweis eines Zeugen konnte die Polizei im vergangenen Jahr eine Einbrecherbande fassen und ihr schließlich mehr als 200 Einbrüche im Raum München und Ingolstadt zuordnen. Die Täter - zwei Serben, ein Kroate und eine Deutsche - erbeuteten Schmuck, Uhren und Bargeld im Wert von rund 2,4 Millionen Euro."

(Quelle: http://www.focus.de/panorama/welt/fitness-tricks-knebel-vertraege-raeuber-akademie-hier-werden-rumaenen-zu-super-verbrechern-ausgebildet_id_4562059.html )

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