Die Salzburger treten gerne in die Pedale

500.000 Kilometer täglich

Die Salzburger treten gerne in die Pedale

Auch im Herbst wird geradelt


In Salzburg wird auch im Herbst fleißig in die Pedale getreten, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten des Verkehrsministeriums zeigt. Pro Werktag werden im Alltag, also um Einkäufe zu erledigen, zur Arbeit oder Schule zu fahren, von den Salzburgerinnen und Salzburger im Schnitt rund 500.000 Kilometer mit dem Fahrrad gefahren. Das entspricht der Distanz von rund 12 Mal um die Erde, verdeutlicht der VCÖ. Durch das Radfahren im Herbst vermeiden Salzburgs Radfahrende im Vergleich zum Auto etwa 9.000 Tonnen klimaschädliches CO2.

Sicheres Radfahren – gewusst wie!

Der VCÖ hat für das sichere Radfahren im Herbst Tipps zusammengestellt. Im Herbst ist vor allem auf eine gute Sichtbarkeit zu achten. Als Rücklicht empfiehlt der VCÖ ein sogenanntes Standlicht, das auch beim Stehen an der Kreuzung weiter leuchtet. Auch ist darauf zu achten, dass das Fahrrad mit den vorgeschriebenen Reflektoren ausgestattet ist: Nach vorne ist ein weißer Rückstrahler vorgeschrieben, nach hinten ein roter, beide dürfen in den Scheinwerfer oder das Rücklicht integriert sein. Neben Rückstrahlern an den Pedalen sind seitlich orange-gelbe Rückstrahler (sogenannte Katzenaugen) oder alternativ dazu reflektierende Reifen vorgeschrieben. "Insgesamt ist es wichtig, bei schlechten Sichtverhältnissen mit erhöhter Aufmerksamkeit und umsichtig zu fahren", so VCÖ-Experte Gansterer.

Nasses Laub kann die Fahrbahn rutschiger machen, vor allem bei Kurven und Brücken ist entsprechend langsamer zu fahren. Auch bei Straßenbahnschienen ist  Acht zu geben. Wer das Fahrrad im Frühjahr und Sommer viel genutzt hat, sollte das Fahrrad einem Service unterziehen.

Mehr Radwege gefordert

Für das sichere Radfahren ist vor allem auch eine gute Infrastruktur sehr wichtig. Die Infrastruktur für den Radverkehr ist in Österreich noch stark zu verbessern, vor allem auch in den Regionen und Ballungsräumen. "International setzen immer mehr Ballungsräume auf direkte und möglichst kreuzungsfreie Hauptradrouten, damit mehr vom Umland in die Stadt mit dem Rad fahren. Damit werden städtische Verkehrsprobleme verringert, die Luftqualität und die Klimabilanz verbessert ", betont VCÖ-Experte Gansterer. Angesichts des UN-Klimaziels von Paris ist die Verbesserung der Rad-Infrastruktur auch eine Aufgabe des Bundes. "In der nächsten Legislaturperiode soll die Bundesregierung den Ausbau der Radinfrastruktur in den Regionen und Ballungsräumen zumindest mit einer Milliarde Euro unterstützen", so VCÖ-Experte Gansterer.

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