Der Oberpinzgau will Flüchtlingen ein zuhause bieten

"Projekt Oberpinzgau"

Der Oberpinzgau will Flüchtlingen ein zuhause bieten

Die Gemeinden im Oberpinzgau wollen helfen. Sie wollen Flüchtlinge aufnehmen und diese in die Gemeinden integrieren.  Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister haben sich zusammen getan und ein neues Konzept erstellt wie die Aufnahme der Flüchtlinge möglichst einfach und unkompliziert von statten gehen soll. In Kleingruppen sollen die Asylanten in Wohnungen untergebracht werden. So soll vermieden werden, dass zu viele Asylanten die kleinen Dörfer regelrecht überrollen. Geplant ist, dass von Niedernsill bis Krimml insgesamt rund 40 Menschen unterkommen sollen.

Wie kann ich helfen?

Auch private Personen können Asylwerber aufnehmen. Einziger Haken: Die Asylanten haben nur 140 Euro für Mietkosten zur Verfügung. Asylwerber können somit entscheiden ob sie privat wohnen wollen. Der Vermieter kann also seine Räume zur Verfügung stellen, muss jedoch auf das geringe Kapital Rücksicht nehmen. Möchte nun jemand diese Möglichkeit ergreifen und mit einer Vermietung helfen, muss man sich entweder beim Land Salzburg oder bei der Caritas melden.

Vorreiter Stuhlfelden

Die kleine Gemeinde im Oberpinzgau ist Vorreiter für das neue „Modell Oberpinzgau“. Bereits am Montag haben einige Flüchtlinge eine Wohnung in Stuhlfelden bezogen. In der Gemeinde will man die Flüchtlinge als Gäste begrüßen und diese auch so behandeln. Dies funktioniert jedoch nur, wenn sie sich auch wie Gäste benehmen. Bürgermeisterin Sonja Ottenbacher dazu: ….

Was sagen die Anrainer in Stuhlfelden dazu?

Antenne Salzburg hat Exklusiv mit den Anrainern der Gemeinde Stuhlfelden gesprochen. Die Meinungen gingen alle klar in eine Richtung: Die Menschen stehen dem Projekt sehr positiv gegenüber. Die Meinung der Leute zeigt , dass man helfen möchte solange man dabei nicht überrollt wird. Entsprechend wird die jetztige Lösung gelobt.

Beteiligung der Pinzgauer Gemeinden

Auch in den umliegenden Oberpinzgauer Gemeinden ist man schon auf der Suche nach Quartieren um den Flüchtlingen ein Dach über dem Kopf zu ermöglichen. 

Flüchtlinge sollen arbeiten dürfen

Ein Kritikpunkt den die Gemeinden an dem System der Aufnahme von Flüchtlingen feststellen ist, dass Flüchtlinge nicht arbeiten dürfen. In den Gemeinden gebe es viele Möglichkeiten bei denen die Asylanten den einheimischen unter die Arme greifen könnten. Zum Beispiel in der Landwirtschaft oder als Hilfen bei Hochwasser würden die Flüchtlinge zum Einsatz kommen können. Doch zurzeit dauert es meist ewig bis die Asylanten Arbeitsgenehmigungen erhalten.

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