Das Frühlingshafte Wetter stört unseren Rhytmus

Unruhiger Schlaf

Das Frühlingshafte Wetter stört unseren Rhytmus

Ein Grund dafür ist vermeintlich schnell gefunden und zwar, dass turbulentes und ungewöhnliches Wetter die innere Unruhe verstärkt oder ein weiterer Grund ist, dass die persönliche Schlaftemperatur durch zu warmes Wetter einfach nicht passt. Psychologin Kerstin Hödlmoser vom Schlaflabor der Nawi Salzburg, hat uns aber verraten, dass es vielmehr um das Licht geht.

"Dass, das Wetter einfluss auf die Schlafqualität hat ist mir aus Studien nicht bekannt. Wir wissen aber aus Forschungen, dass es begünstigend ist sich nicht verstärkt blauem Licht auszusetzen. Dieses hält uns nämlich wach, weil es den Melatoninspiegel für den Schlaf ungünstig beeinflusst."

Das bedeutet Lichtquellen wie Fernseher oder Handy am besten vor dem Schlafen gehen ausschaltenn und auch nicht zu viel benutzen wie Psychologin Kerstin Hödlmoser weiter meint.

"Wenn ich den ganzen Abend im Internet bin oder eben vor dem Fernseher sitze, komme ich nicht in dieses Entspannunsglevel das ich benötige um mich auf einen guten Schlaf vorzubereiten"

Also vor dem schlafen gehen, lieber eine Runde um das Haus spazieren oder ein entspannendes Bad nehmen. Dann dürfte es auch trotz turbulentem Wetter ruhigen Schlaf geben.

15 Tipps für einen besseren Schlaf

  1. Nicht zu spät essen
    Vermeiden Sie spätes und schwer verdauliches Essen am Abend. Denn so lange der Verdauungstrakt intensiv arbeitet, ist das nicht unbedingt förderlich für einen erholsamen Schlaf.
     
  2. Frische Luft
    Lüften Sie Ihr Schlafzimmer so richtig durch, bevor Sie sich schlafen legen.
     
  3. Nicht überheizen
    Ein zu warmes Zimmer sollte vermieden werden. Am besten das Schlafzimmer gar nicht beheizen.
     
  4. Anregende Getränke vermeiden
    Dazu gehören insbesondere koffeinhaltige Getränke wie beispielsweise Kaffee. Aber auch Alkohol sollte vermieden werden. Alkohol macht zwar müde und lässt einen üblicherweise schneller einschlafen, aber der Schlaf ist nicht so erholsam. Das Gleiche gilt für Nikotin.
     
  5. Entspannungsübungen
    Lernen Sie eine Entspannungsübung, die Ihnen Spaß macht. Mit einer solchen werden Sie leichter in den Schlaf getragen.
     
  6. Abendspaziergang
    Ein Abendspaziergang ist besonders förderlich für einen gesunden Schlaf.
     
  7. Ruhe
    Auch wenn das selbstverständlich sein sollte: Sorgen Sie für Ruhe im Schlafzimmer. Schon ein Ticken einer Uhr kann für eine Verzögerung beim Einschlafen sorgen, weil es als störend empfunden wird.
     
  8. Aufregendes vermeiden
    Aufregende Filme, die noch lange in unserem Kopf „nachwirken“, sind nicht gerade das beste Einschlafmittel. Hingegen kann ein Buch oder eine andere leichte Lektüre beim Einschlafen helfen. Auch deshalb, weil das Lesen unsere Augen ermüdet.
     
  9. Schlafrituale einführen
    Nutzen Sie Schlafrituale. Damit wird unser Körper und Geist auf das Schlafen eingestimmt. Ein solches Schlafritual könnte beispielsweise sein:
    Ein Glas warme Milch mit Honig trinken, zehn tiefe Atemzüge bei geöffnetem Fenster, im Bett ein Buch lesen, …
     
  10. Sport vor dem Schlafengehen vermeiden
    Sport und Bewegung ist wichtig, keine Frage. Aber Sport vor dem Schlafengehen ist nicht so günstig. Denn Sport bringt den Kreislauf in Schwung und macht deshalb eher munter als müde.
     
  11. Ein warmes Bad
    Ein warmes Bad trägt maßgeblich zur Entspannung bei. Aber nicht zu heiß und auch nicht zu lange. Als Richtwert: 35 bis 38 Grad und 10 bis 20 Minuten. Aber auch ein Fußbad bzw. eine Wärmflasche für die Füße lassen Sie leichter einschlafen.
     
  12. Der Wohlfühlfaktor
    Sorgen Sie dafür, dass Sie sich im Schlafzimmer wohlfühlen. Eine angenehme, ruhige Atmosphäre ist wichtig. Nichts sollte an die Arbeit erinnern. Auch die Matratze hat einen großen Einfluss auf unseren Schlaf. Deshalb sollte darauf besonderes Augenmerk gerichtet werden.
     
  13. Sorgen niederschreiben
    Grübeln und Sorgen sind nicht förderlich für schnelles Einschlafen. Wenn Sie etwas bedrückt und grübeln lässt, schreiben Sie es nieder. Dieser Prozess des Niederschreibens befreit und belastende Gedanken übertragen Sie dadurch auf das Papier. Damit fällt das Einschlafen leichter.
     
  14. Tagesplanung
    Für mich ist es wichtig, dass ich noch im Büro, bevor ich nach Hause gehe, den Tagesplan für den nächsten Tag erstelle. Damit kann ich am Abend besser abschalten. Es gehen mir beim Einschlafen nicht noch tausend Gedanken durch den Kopf, was ich morgen alles erledigen muss und nicht vergessen darf.
     
  15. Nicht auf die Uhr schauen
    Sie kennen das sicher: Man kann nicht gleich Einschlafen, schaut dann auf die Uhr – „Was, schon so spät, und ich bin immer noch hellwach!“ Damit setzt man sich selber unter Druck und das Einschlafen fällt noch schwerer. Deshalb ist der Blick auf die Uhr „verboten“.
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