Carbo Tech baut Stellen ab

Nächster Dämpfer für den heimischen Arbeitsmarkt

Carbo Tech baut Stellen ab

In einer Mitarbeiterversammlung wurde die Belegschaft heute darüber informiert. Der Grund: Die schlechte Auftragslage. Für die Betroffenen wird eine Arbeitsstiftung eingerichtet, verspricht die Salzburger Landesregierung.
Insgesamt sind aktuell 670 Personen bei Carbo Tech angestellt – darunter viele Leasingarbeiter.

Land hilft gekündigten Mitarbeitern
 
Es sind unerfreuliche Nachrichten, die wir von der Firma Carbo Tech bekommen haben, wir aber so zur Kenntnis nehmen müssen. Jedenfalls ist den von einer Kündigung betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unsere Unterstützung gewiss und die erforderlichen Gelder des Landesbudgets stehen bereit", betonte Arbeitsmarktreferent Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer heute, Dienstag, 3. März.

Im konkreten Fall der heute bekanntgewordenen Entscheidung von Carbo Tech ist zunächst abzuwarten, zu welchen Ergebnissen die Maßnahmen eines allfälligen Sozialplans der Unternehmensleitung und der Arbeitnehmervertretung führt. In derartigen Situationen ist überdies davon auszugehen, dass ein Teil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine neue Beschäftigung vor Ablauf der Kündigungsfrist bereits gefunden haben wird. Im Übrigen ist Haslauer mit der Konzernmutter in Deutschland in direktem Kontakt. Diese hat mitgeteilt, dass der Standort Salzburg trotz der aktuellen Maßnahmen in keiner Weise in Frage gestellt wird: "Durch Auftragsschwankungen in der Zulieferbranche ist auch eine erneute Ausweitung der Mitarbeiteranzahl in Salzburg nicht ausgeschlossen. So gesehen bleibt zu hoffen, dass es wieder eine Zunahme der Beschäftigung bei Carbo Tech in Salzburg geben wird", sagte Haslauer.

Zu Medienberichten, wonach die Sony-Standorte Anif und Thalgau gefährdet wären, teilte Haslauer nach Rücksprache mit der Firmenleitung mit, dass dementsprechende Meldungen nicht den Tatsachen entsprechen.

Das Land Salzburg arbeitet seit einiger Zeit mit gewissenhaftem Nachdruck an wirtschafts- und arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen zur Forcierung und Belebung des Salzburger Wirtschafts- und Arbeitgeberstandortes. "Der klein- und mittelständisch strukturierten Unternehmenslandschaft sowie Arbeitnehmerschaft Salzburgs ist unsere Spitzenposition beim Beschäftigungsausmaß zu verdanken. Wir sind selbstverständlich weiterhin verlässlicher Partner dabei, aktive Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik zu betreiben", so Haslauer abschließend.
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