Bundeswettbewerbsbehörde wird Spionage vorgeworfen

Wirtschaft

Bundeswettbewerbsbehörde wird Spionage vorgeworfen

Bei der jüngsten Hausdurchsuchung am 19. August in der Regionalzentrale in Maria Saal in Kärnten, soll die BWB eine Spionagesoftware verwendet haben, die vom FBI entwickelt wurde, jedoch in Österreich nicht einmal bei Gewaltverbrechen verwendet werden darf. Bemerkt wurde dies durch die Firmenfirewall der Sparzentrale.

In einer Telefonkonferenz mit der Bundeswettbewerbsbehörde, hätten Beamte des Bundeskriminalamts angegeben, als Hilfsorgan bei der Hausdurchsuchung auf Wunsch der BWB, eine ihnen neuartige Software eingesetzt zu haben.

Spar habe sofort einen gerichtlich beeideten Sachverständigen mit der Erstellung eines Gutachtens beauftragt. In diesem werde “wasserdicht bewiesen”, worum es sich handelt. Die Bundeswettbewerbsbehörde habe eingeräumt, selbst wenig über das Programm zu wissen. “Sie war überrascht, dass unsere Firewall das überhaupt bemerkt hat.”

Der Grund der Entwicklung dieser Software ist die Schnelligkeit mit der man auf ein gesamtes System zugreifen kann. Dadurch sollen unter anderem Daten mit der FBI-Datenbank abgeglichen werden können, etwa zur Terrorismusbekämpfung.
Spar hat nach eigenen Angaben bereits eine Beschwerde bei der Datenschutzkommission eingebracht.

Stellungnahme

Die Bundeswettbewerbsbehörde äußerte sich bereits zu den Vorwürfen des Spar-Chefs Gerhard Drexel: “Es hat sich um einen ganz normalen USB-Stick mit Standard-Software gehandelt, den das Bundeskriminalamt bei Hausdurchsuchungen schon Hunderte Male verwendet hat”, sagte ein Sprecher der Behörde.

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