Buchausleihen leicht gemacht

E-Books auf Überholkurs

Buchausleihen leicht gemacht

Viele sagen, dass das Lesen eines richtigen Buches nicht durch E-Books ersetzt werden kann. Dabei haben E-Books durchaus ihre Vorteile: Beispielsweise wenn man im Urlaub fünfzig Bücher auf einem schmalen Gerät mit sich führen kann, ohne zu schleppen. Viele begeisterten Leser satteln daher auf E-Books um.

Online-Ausleihe

Auch die öffentlichen Bibliotheken haben auf diesen Trend reagiert: Sie stellen virtuelle Bibliotheken zur Verfügung, die elektronische Ausleihe boom. Dabei wird eine große Bandbreite an digitalen Medien wie E-Books, E-Audios und E-Papers angeboten. Diese können per Download ausgeliehen werden. Der Kunde kann sie rund um die Uhr zur ausleihen. Am Ende der jeweiligen Verleihfrist kann man das E-Book dann nicht mehr öffnen.

Sobald man in der jeweiligen Bücherei Mitglied ist, kann man die Online-Ausleihe nützen. Dabei sei laut Helmut Windinger, dem Leiter der Stadtbibliothek in Salzburg, nicht mehr ein Meldezettel notwendig. Es reiche ein Lichtbildausweis. Der Bibliotheksausweis ermögliche schließlich den Download der E-Books.

Steigende Nachfrage

Salzburg ist ein Vorläufer in dieser neuen Technologie - seit Eröffnung des Standorts in Lehen. Dort gab es seit Anfang einen Verbund mit dem Land Salzburg und weiteren Bibliotheken. Die neu angeschafften Bücher landeten in einem Pool, sagt Windinger. Das virtuelle Angebot erfreut sich steigendem Interesse - die Entlehnzahlen sind in Salzburg kontinuierlich gestiegen: 10.952 (2010), 17.087 (2011), 29.196 (2012) und 2013  konnte man 46.892 verzeichnen.

Technische Hürden

In den Wiener Büchereien habe man, laut dem Büro des zuständigen Stadtrats Christian Oxonitsch (SPÖ), 2013 bereits 500.000 E-Books verliehen.Derzeit bestehen allerdings Grenzen in den unterschiedlichen Technologien: Einer der weitestverbreiteten Reader, der Kindle von Amazon, ist von einer Teilnahme am Wiener Entlehnverfahren ausgeschlossen.
In Salzburg will man solche Sperren umgehen: Ein Kindle Fire HD kann die „Onleihe“ in Verbindung mit der App Aldiko Reader nutzen. Für die iPads benötigt man die App Bluefire Reader. Für den Leser empfehlt sich also, sich genauer mit der Technik auseinander zu setzen.
 

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