Brexit naht

Was sich alles ändert

Brexit naht

Die Europäische Union ist ein Verbund aus momentan 28 Mitgliedsstaaten. Sie ermöglicht ein einfacheres wirtschaftliches Handeln über Staatsgrenzen hinweg und steht u.a. auch für eine einheitliche Rechtssprechung. Eines dieser noch momentanen 28 Mitgliedsstaaten ist das Vereinigte Königreich. Verlässt man nun diesen Verbund, spürt nicht nur der ausgetretene Staat, sondern auch die restlichen Mitglieder einige Folgen.

Schwieriger Handeln

Unternehmen, die gern ins Ausland exportieren, werden durch den Brexit schwieriger handeln können. Die in der EU geltenden Handelsgesetze fallen für einen Nicht-Mitgliedstaat weg. Es steht jedem Staat jedoch offen, sich mit der EU über eigene Handelsverträge zu einigen.

Einfluss verschiebt sich

Für Staaten wie Österreich wird es auch innerhalb der EU politisch schwieriger. Interessen Österreichs können dadurch noch weniger durchsetzbar sein. Größere Mitgliedsstaaten gewinnen dadurch an Einfluss.

Mitgliedsbeitrag erhöht sich

Fehlt ein Mitglied in der EU, müssen alle anderen Staaten für den fehlenden Mitgliedsbeitrag aufkommen. Der Mitgliedsbeitrag für Österreich würde sich dadurch um 150 Millionen Euro erhöhen.

Finanzsektor zieht um

Firmen aus dem Finanzsektor, die ihren Sitz in London haben, gaben mehrmals öffentlich bekannt, ihren Hauptsitz z.B. nach Paris oder Frankfurt zu verlegen. Dies trifft auch die österreichischen Banken, die in London aktiv sind.

Weniger britische Touristen

Durch das Brexit-Votum im vergangenen Jahr verlor der Britische Pfund an Wert. Dadurch wird es für britische Touristen, die nach Österreich kommen wollen, wesentlich teurer. In der Vergangenheit kamen ca. 800.000 britische Urlauber nach Österreich. Ein Wert, der Experten zufolge demnächst nicht mehr so schnell erreicht wird.

Firmen ziehen sich zurück

Für viele Brexit-Befürworter war ein Argument, dass es für ausländische Unternehmen zu einfach ist, in andere Staaten Fuß zu fassen. Einige Firmen betreiben im Vereinigten Königreich Tochtergesellschaften. Durch wegfallende Gesetze und eventuell steigende Kosten durch Zölle könnten solche Firmen ihr Engagement im Vereinigten Königreich verringern oder sogar beenden. Oftmals arbeiten dort auch viele Menschen, die aus dem Heimatland des Unternehmens stammen. 25.000 Österreicher haben jedoch vorerst kein Ende ihrer Arbeitserlaubnis zu erwarten.

Studium im Ausland wird schwieriger

Jedes Jahr nehmen ca. 600 österreichische Studenten das EU-Programm „Erasmus“ in Anspruch. Dadurch wird es ihnen vereinfacht, im Ausland für eine gewisse Zeit zu studieren. Auch hier bleibt abzuwarten, ob sich das Vereinigte Königreich mit der EU über eine Zusammenarbeit einigen wird.

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