Bierbrauer im Visier der Wettbewerbshüter

Preisabsprachen

Bierbrauer im Visier der Wettbewerbshüter

Ihnen werden illegale Preisabsprachen und Lieferboykott gegenüber Großhändlern wie Metro, AGM und Pfeiffer vorgeworfen.

Jahrelang sollen die absatzstärksten Mitglieder des Brauereiverbandes ausgemacht haben, die Lebensmittelgroßhändler gar nicht oder zu so hohen Preisen mit Fassbier zu beliefern, dass das Geschäft für sie uninteressant wäre.

Nach Beschwerde der Großunternehmen bei der BWB wurde durch die darauffolgenden Untersuchungen eine Lawine losgetreten.

Es besteht der Verdacht illegaler  Preisabsprachen. Der Fassbierpreis pro Liter soll um bis zu 70% höher sein als der von Flaschenbier. Die Untersuchung der Preislisten heimischer Biermarken hat ergeben, dass es tatsächlich einen Preisunterschied zwischen Flaschen und Fassbier gibt. Dieser liegt bei 13 bis 34 Prozent.

Was den Lieferboykott betrifft, haben die Brauer eingelenkt, die Preisabsprachen werden dementiert. Die Ermittlungen seitens der BWB laufen.

Mehr in der Antenne Salzburg Show bei Kathi und Christian zwischen 6 und 10 Uhr.

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