Bettlerkrieg in Salzburg

Bettlerproblem

Bettlerkrieg in Salzburg

Letzte Woche kam es zu einem Zwischenfall unter Bettlern in der Stadt Salzburg. Rumänische Bettler versuchten einen Bettler aus der Slowakei von seinem Bettelplatz am Neutor zu vertreiben. Sie drohten ihm mit dem Umbringen und wollten so die lukrative Bettelstelle einnehmen. Ein Bekannter des Opfers sprach davon, dass dieser Übergriff kein Einzelfall ist. Es kommt auch vor, dass die rumänischen Bettler ihren Konkurrenten mit gezückten Messern drohen und somit Angst und Schrecken verbreiten.

Die Stadt ist machtlos

Der Salzburger Bürgermeister Dr. Heinz Schaden zeigt sich gegenüber der Bettlerproblematik verärgert. Er sieht es nicht ein, dass Länder wie Rumänien ihre Armut nach Westeuropa tragen und führt weiters an, dass der Stadt Salzburg die Hände gebunden sind. Auf Grund eines Urteils des Verfassungsgerichtshofes ist Betteln erlaubt und daher ist es sehr schwer gegen die Bettler vorzugehen.

Christkindlmarkt als neue Anlaufstelle

Mit dem Touristen scheinen auch immer mehr Bettler in Richtung des kürzlich eröffneten Christkindlmarktes zu ziehen. Von Seiten der Marktleitung wird direkt auf die Leute zugegangen um eine "Belagerung" zu vermeiden. Vizebürgermeister Harry Preuner sieht unterdessen weiter ein sektorales Bettelverbot für notwendig um gegen das Problem vorzugehen.

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