500 Betten für Neukirchen

Neue Feriendöfer

500 Betten für Neukirchen

Chalets, Apartments, Ferienwohnungen ... wie man sie auch immer nennen mag. Die riesigen Feriensiedlungen sprießen im Moment nur so aus dem Boden. Neben Maria Alm (500 Betten) und St. Margarethen (400 Betten) entsteht auch in Neukirchen am Großvenediger ein solches Feriendorf.

Heimische Unternehmen profitieren

Im Interview mit Antenne Salzburg nahm der Bürgermeister von Neukrichen, Peter Nindl, Stellung zur Feriensiedlung: "Es ist eine neue Form wie man Projekte im Tourismus realisieren will. Ich glaube, dass auch die heimischen Firmen, besonders in der Bauphase, viele Aufträge erhalten werden. Außerdem werden dadurch natürlich auch Steuereinnahmen lukriert." Auf die Frage ob die heimischen Gastronomen und Hoteliers etwas zu befürchten haben, erklärt der Politiker: "Das hoffe ich nicht. Ich bin auch der Meinung, dass die Gäste unseren heimischen Lokalen einiges an Umsatz bringen werden."

Anrainer sind gespalten

Natürlich haben wir uns auch bei den Einwohnern von Neukirchen ungehört. Eine Anrainerin meinte etwa: "Mit solchen Projekten wird unsere Heimat verbaut, das Skigebiet wird ja nicht größer, ich bin absolut dagegen". Ein Gastronom freut sich allerdings über den Bau: "Es ist gut wenn gebaut wird. Mehr Betten bedeuten auch mehr Gäste und größeren Umsatz für uns". Es wird ebenfalls befürchtet, dass die Ferienhäuser oft leer stehen werden, diese Situation soll allerdings vermieden werden, erklärte Bürgermeister Nindl: "Die Häuser müssen an 100 Tagen im Jahr vermietet werden".

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