4:2 für Red Bulls

Zweiter Heimsieg gegen Linz

4:2 für Red Bulls

Der EC Red Bull Salzburg gewann das dritte Playoff-Halbfinalspiel der Erste Bank Eishockey Liga zuhause vor 3.400 Zuschauern gegen den EHC LIWEST Black Wings Linz mit 4:2 und zeigte dabei eine starke Leistung. Nach einem überragenden Startdrittel mit der 2:0-Führung wurden die Linzer besser, konnten den Sieg der Red Bulls, die in der Best-of-Seven-Serie nun mit 2:1 führen, aber nie gefährden. Ohne den verletzten Matt Generous starteten die Red Bulls gegen die Black Wings Linz und spielten ein unglaublich dominantes erstes Drittel. Nachdem Thomas Raffl in der vierten Minute im Powerplay den Pass in den Slot von Brant Harris zur 1:0-Führung einnetzte, hatten die Salzburger danach noch einige weitere Top-Chancen, bei denen sie direkt vor Linz‘ Torhüter Michael Ouzas zum Abschluss kamen, während sich die Gäste nur selten vor Salzburgs Tor blicken ließen.

Alexander Pallestrang erhöhte in der 16. Minute endlich aufs 2:0, nachdem Michael Schiechl unglaubliche Vorarbeit – er tankte sich durch zwei Linzer Gegenspieler durch – geleistet hatte. Alex Pallestrang hatte beim anschließenden Gestocher vor dem Tor die nötige Ruhe und das feine Händchen. Nach 20 Minuten führten die Red Bulls hochverdient mit 2:0. Im zweiten Durchgang öffneten die Linzer das Spiel und sorgten mit den Red Bulls in einem hochspannenden Drittel für vier Tore. Zunächst traf Philipp Lukas zum 1:2-Anschluss, nachdem die Salzburger Verteidigung kurz die Zuordnung verloren hatte. Die Antwort kam zwei Minuten später von Rob Schremp, der einen Agriff 2 auf 1 rechts mit einem Schuss ins Kreuzeck beendete. In der 33. Minute kamen die Linzer wieder ran, als Dan DaSilva im Powerplay freigespielt aus Halbdistanz traf. Doch wieder dauerte es nur zwei Minuten, bis John Hughes auf den 4:2-Pausenstand stellte. Er nutzte auf der rechten Seite einen Abpraller, nachdem Ryan Duncan kurz davor noch den Innenpfosten getroffen hatte.

Nach 40 Minuten hielten die Red Bulls den 2-Tore-Vorsprung fest. Im Schlussdrittel drängten die Gäste stärker aufs Salzburger Tor, doch die Red Bulls spielten nun aus einer kontrollierten Defense heraus und ließen kaum noch nennenswerte Chancen, bei denen dann Goalie Bernhard Starkbaum hinten dichtmachte, zu. Offensiv konnten die Red Bulls jetzt nicht mehr an die ersten 40 Minuten anschließen, hatten aber dennoch einige weitere gefährliche Momente vor dem gegnerischen Tor und boten den Fans in der ausverkauften Salzburger Eisarena bis zum Schluss ein spannendes Spiel, das sie schließlich verdient mit 4:2 gewannen, da sie am Ende auch gegen sechs Linzer Feldspieler auf der Höhe waren. Das vierte Spiel der Best-of-Seven-Halbfinalserie steigt am kommenden Ostersamstag in Linz, Spielbeginn ist um 17:20 Uhr.

Salzburgs Head Coach Greg Poss analysierte: „Wir sind mit einem unglaublich starken Startdrittel in die Partie gegangen und haben da nur wenig Gegenchancen zugelassen. Ab dem zweiten Durchgang haben die Linzer zurückgeschlagen, aber wir waren nicht nur defensiv voll dabei, sondern haben auch weiterhin Tore geschossen. Alle vier Linien haben ihren Job gemacht und waren gut in den Zweikämpfen. Diese mentale Energie wollen wir nun auch ins vierte Spiel in Linz mitnehmen.“

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