4:1 Auswärtserfolg gegen Wien

Sieg in EBEL-Liga für EC Red Bull Salzburg

4:1 Auswärtserfolg gegen Wien

Der EC Red Bull Salzburg gewann das Auswärtsspiel der Erste Bank Eishockey Liga gegen die spusu Vienna Capitals mit 4:1 und bleibt damit an der Tabellenspitze. In einer intensiven Begegnung legten die Red Bulls mit zwei Toren im ersten Abschnitt den Grundstein für den Auswärtserfolg und sicherten selbigen gegen starker Wiener mit konsequenter Defensivarbeit und einem herausragenden JP Lamoureux im Tor ab. 

Ohne die Rekonvaleszenten Brendan Mikkelson und Alexander Rauchenwald legten die Red Bulls in Wien einen Blitzstart hin. In der zweiten Minute kam der Pass bei einem Breakaway von Raphael Herburger auf Thomas Raffl und der Kapitän netzte aus kurzer Distanz gegen Wiens neuen Torhüter Ryan Zapolski eiskalt ein. Dann aber drückten zunächst die Vienna Capitals und zwangen Salzburgs Goalie Jean-Philippe Lamoureux, der erstmals seit seinem Wechsel von Wien nach Salzburg gegen seinen  Ex-Verein spielte, zu etlichen Paraden. In der neunten Minute erhöhten die Red Bulls im Powerplay auf die 2:0-Führung – Bud Holloway traf mit einem harten Schuss aus dem linken Bullykreis – und ab diesem Zeitpunkt sorgten die Salzburger für ein schnelles und ausgeglichenes Spiel, in dem beide Teams abwechselnd gute Chancen vorfanden. 

Im zweiten Abschnitt waren die Red Bulls nun von Beginn an voll da und ließen die Wiener zunächst nicht so druckvoll in die Partie wie zu Beginn des Spiels. In der 27. Minute erhöhten die Red Bulls aufs 3:0, nachdem die Scheibe bei einem Querpass von Raphael Herburger von einem Wiener Spieler ins Tor abgefälscht wurde. Dann erhöhten die Hausherren den Druck und zwangen die Salzburger mehr und mehr zur Defensivarbeit. Sämtliche Schüsse, wie etwa von Marc-Andre Dorion allein vor dem Tor (29.) oder Ty Loney aus kurzer Distanz (35.), endeten beim Salzburger Schlussmann JP Lamoureux oder in der Defense der Red Bulls. Auch in der starken Schlussphase der Wiener mit viel Verkehr vor dem Salzburger Tor ließen sich die Red Bulls nicht aus der Ruhe bringen und nahmen die 3:0-Führung mit in die zweite Pause. 

Im Schlussabschnitt forcierten die Gastgeber das Spiel nach vorn und kamen weiterhin zu guten Möglichkeiten, bissen sich aber ein ums andere Mal an der Salzburger Verteidigung fest. Immer wieder schossen die Caps aus aussichtsreichen Lagen, scheiterten aber auch bei den Rebounds am Salzburger Torhüter. In der 55. Minute aber war JP Lamoureux dann doch geschlagen, Brenden Kichton traf im Powerplay aus Halbdistanz und brachte die Wiener auf 1:3 heran. In der Schlussphase brannte noch einmal die Luft vor dem Salzburger Tor bei einem weiteren Unterzahlspiel, ehe Thomas Raffl mit dem Empty-Net-Treffer in der 59. Minute den 4:1-Auswärtssieg gegen die spusu Vienna Capitals fixierte. Die Red Bulls freuen sich damit über den sechsten Sieg im siebenten Spiel, abgesichert durch den überragenden Torhüter JP Lamoureux. 


Head Coach Matt McIlvane nach der 'Abwehrschlacht': "Wir sind natürlich happy mit dem Sieg. Wien hat viel Druck auf unser Tor gemacht, aber wir konnten dreimal früh im Drittel unsere Chancen in Tore ummünzen und hatten mit JP Lamoureux einen exzellenten Torhüter, der den Unterschied ausgemacht hat.“

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