Salzburger Festspiele: Die VIPs beim "Jedermann"

Festspielzeit in Salzburg

30 Spielorte – 78 Programmpunkte – über 10.500 Zählkarten

Am 22. beginnt die Festspielzeit in Salzburg.

Musik, Schauspiel, Lesungen, Ausstellungen und Tanz an jeder Ecke, in der ganzen Stadt – zwei Tage lang wird in Salzburg der Beginn des Festspielsommers mit dem Fest zur Festspieleröffnung gefeiert.

So steht der erste Tag des Festes, der 22. Juli, ganz im Zeichen der Volkskultur: Von Alphornbläsern über einen Sternmarsch der Blasmusik bis hin zum Turmblasen. Der Höhepunkt des Tages ist der traditionelle Salzburger Fackeltanz, bei dem etwa 100 Tanzpaare mit ihren Fackeln durch die Nacht tanzen und faszinierende Bilder ins Dunkel der Nacht zeichnen. Beim Sternmarsch der Blasmusik ziehen vier Blasmusikformationen zum Konzert auf dem Residenzplatz ein, um die von Gerhard Kofler als Festmusik für die Stadt Salzburg komponierte IUVAVUM-Fanfare zu spielen. Die Vielfalt des Brauchtums zeigt sich um 18.30 Uhr im Heckentheater im Mirabellgarten, in dem traditionelle Volkstänze neben Salzburger Chorklängen vorgetragen werden. Aber auch am Mozartplatz zeigen junge heimische Volkstanzpärchen der Brauchtumsgruppe D’Aberseea Tänze in traditioneller Tracht und laden das Publikum zum Mitmachen ein.

Die einmalige Möglichkeit, Einblick in eine Probe bei den Salzburger Festspielen zu bekommen, ergibt sich an diesem Tag in der Kollegienkirche: Der Chor der Staatlichen Kapelle St. Petersburg öffnet die Türen zur Generalprobe des Konzertes mit geistlicher Chormusik im Rahmen der Ouverture spirituelle.

Auch in diesem Festspielsommer leitet die Ouverture spirituelle die Salzburger Festspiele ein. Am Anfang steht traditionell Joseph Haydns Die Schöpfung – in diesem Jahr unter dem Dirigat von Yannick Nézet-Séguin und mit dem Chamber Orchestra of Europe.

Während dieses erste Konzert des Festspielsommers um 19.30 Uhr im Großen Festspielhaus erklingt, lädt das Salzburger Straßentheater um 20 Uhr auf dem Papagenoplatz zum Stück Bezahlt wird nicht. Mit Witz und Temperament wird in dieser Komödie nach Dario Fo die freie Marktwirtschaft aufs Korn genommen.

Ein Schwerpunkt des Festes zur Festspieleröffnung liegt auf der Kirchenmusik. So gibt es in der Franziskanerkirche ein Konzert Orgel . Violine, bei dem Organist Markus Stepanek und Geiger Eberhard Staiger die vielschichtige Akustik dieses mystischen Sakralraumes erlebbar machen. Sie spielen Stücke von Josef Gabriel Rheinberger bis zu Gordon Graham Ramsay. Weitere Kirchenkonzerte gibt es am zweiten Tag des Festes zur Festspieleröffnung, am 23. Juli, etwa mit einem Konzert Dommusik München und Dommusik Salzburg im Salzburger Dom. Dort präsentieren ab 16 Uhr die beiden Dommusiken Werke von Haßler, Gallus, Megerle und Charpentier. Ebenfalls um 16 Uhr erklingt beim Konzert Stiftsmusik St. Peter die Bach-Kantate BWV 51 Jauchzet Gott in allen Landen. Der Höhepunkt dieses Kirchenmusik-Schwerpunktes wird sicherlich die Erstaufführung von Sigismund Ritter von Neukomms Messe de Requiem, deren Partitur in den Archiven von St. Peter liegt und noch nie vollständig zur Aufführung kam. Es handelt sich um ein gemeinsames Projekt des Salzburger Musikvereins, des Salzburger Chorverbandes und des Salzburger Blasmusikverbandes.

Auch zahlreiche Festspielkünstler kann man an diesem Tag erleben. So treffen sich etwa Nicholas Ofczarek, Michael Maertens und Dieter Dorn um 18 Uhr zu einem Künstlergespräch im Salzburger Landestheater, um über Samuel Becketts Endspiel zu diskutieren. Peter Lohmeyer, der den Tod im Jedermann verkörpert, liest um 16 Uhr in der Edmundsburg zwei Kurzgeschichten. In der Lesung von Schischyphus oder Der Kellner meines Onkels von Wolfgang Borchert sowie des Zusatzkapitels aus Jan Weilers Maria ihm schmeckt’s nicht! will Lohmeyer seine humorvolle Seite präsentieren. David Bennent spielt in diesem Jahr erstmals den Mammon im Jedermann. Mit seinen Lesungen hat er in den vergangenen Jahren für Furore im deutschsprachigen Raum gesorgt. Mit seiner Lesung Geschichten von Anton Tschechow tritt er um 14.30 Uhr im republic auf. Der Entstehungsprozess der letzten Neuinszenierung in der Intendanzzeit von Gerard Mortier bei den Salzburger Festspielen Ariadne auf Naxos wurde im Jahr 2001 vom Filmer Wolfram Paulus aufgezeichnet und wird um 15 Uhr in den Kavernen 1595 gezeigt.

11. Sonderkonzert der Wiener Philharmoniker

28. August 2016, um 11.30 Uhr in der Felsenreitschule

Am 9. Juli beginnt auch die Ausgabe der Zählkarten für das 11. Sonderkonzert der Wiener Philharmoniker mit jungen Blasmusiktalenten aus Salzburg und Niederösterreich. Das erfolgreiche Nachwuchsförderungsprojekt ist eine Koproduktion der Wiener Philharmoniker mit den Salzburger Festspielen und dem Salzburger Blasmusikverband. Unterstützung erhält das Projekt zudem vom Land Niederösterreich, dem Niederösterreichischen Blasmusikverband sowie dem Land Salzburg. Es findet heuer bereits zum 11. Mal statt.

2006 initiierten die Wiener Philharmoniker gemeinsam mit den Salzburger Festspielen erstmals dieses Sonderkonzert und gingen mit Salzburger Blasmusikvereinen auf Talentsuche. Seitdem wurde jedes Jahr der Nachwuchs aus einem anderen österreichischen Landesblasmusikverband sowie aus Liechtenstein und Südtirol eingeladen. Im vergangenen Jahr konnten sich junge Musikerinnen und Musiker aus Oberösterreich bereits ein zweites Mal über die Teilnahme am Konzert freuen. Dieses Jahr werden nun erneut Blasmusiktalente vom Niederösterreichischen Blasmusikverband mitwirken.

Ziel ist es, besonders begabte junge Holz- und Blechbläser und Schlagzeuger im Alter zwischen 15 und 25 Jahren zu fördern und sie auf ihrem Weg zu einer professionellen Musikerlaufbahn voranzubringen. Das Besondere an diesem Projekt ist, dass die jungen Musiker mit Opernliteratur und Komponisten vertraut gemacht werden – einer Stilrichtung, die im heutigen Blasmusikleben etwas im Hintergrund steht.

Rund 70 junge Blasmusiker sowie Mitglieder der Wiener Philharmoniker präsentieren am 28. August 2016, um 11.30 Uhr unter der Leitung des ehemaligen Wiener Philharmonikers Prof. Karl Jeitler ein Konzertprogramm mit Werken von Richard Wagner, Antonín Dvořák, Franz von Suppé, Josef Strauß, Johann Strauß, Carl Michael Ziehrer sowie Johann Strauß Vater. Die Salzburger Festspiele stellen hierfür die Felsenreitschule als Spielort zur Verfügung. Und auch hier gilt: Freier Eintritt für die Vorstellung am 28. August, 11.30 Uhr in der Felsenreitschule!

Diashow: Eiskalt erwischt: Starfotos des Tages

1. Juli: Roc und Roe, die Zwillinge von Mariah Carey, führen ein Leben in Saus und Braus. Kein Wunder, dass Töchterchen Monroe (so ihr voller Name) schon eine richtige Diva ist. Und Mariah ist stolz drauf...

30. Juni: Selbst ist die Frau. "Victoria's Secret"-Engel Doutzen Kroes setzt bei der Einrichtung des Kinderzimmers für ihr ungeborenes Baby ganz auf ihre eigenen Fähigkeiten. Die hat ja ungeahnte Talente!

26. Juni: "Wie findet ihr meinen Look?", will Paris Hilton auf Instagram wissen. Die ehrliche Antwort: Da fehlt doch noch was! Zum Glück will sie so nicht auf die Straße, sondern "nur" zum Videodreh. Solange es ihr gefällt...

25. Juni: Elisabetta Canalis will hoch hinaus... Oder sucht sie nur nach der perfekten Position, um ihren Bikinibody in Szene zu setzen?

24. Juni: Vanessa Hudgens kann auch mit der schönsten Kulisse nicht davon ablenken, dass sie auf ihrem Selfie das berühmt-berüchtigte Duckface macht. Total out!

23. Juni: Mmhh...dieser Anblick ist wirklich zum Anbeißen. Ohne Shirt gefällt uns Mario Balotelli schon am besten. Das sieht seine Verlobte Fanny Neguesha wohl auch so und postete diesen sexy Schnappschuss ihres Liebsten.

19. Juni: Lewis Hamilton bringt sich noch schnell für den Formel 1-GP in Spielberg in Form.

18. Juni: Cara Delevingne zeigt ihre Melonen.

17. Juni: Kelly Brook strahlt übers ganze Gesicht. Sie genießt den Frühsommer - und die Sonne. Da fühlt die Britin sich fast wie im Himmel.

3. Juni: Irina Shayk hat sich mit zwei feschen Freundinnen ein bisschen Spa gegönnt. Danach gibt's für die perfekte Bikinifigur natürlich Smoothies und gesunde Salate.

26. Mai: Wenn Milla Jovovich in der Küche loslegt, sollte man besser in Deckung gehen. Die Schauspielerin schwingt die Messer!