2:1-Sieg gegen Bern

Red Bulls Gruppensieger

2:1-Sieg gegen Bern

Vor 2.061 Zuschauern zeigten beide Teams ein internationales Topspiel, in dem Alexander Rauchenwald erst in der 59. Minute das entscheidende Tor erzielte. Die Achtelfinalpaarungen werden am Freitag ausgelost.

Ohne Alexander Cijan und Brent Regner, dafür wieder mit Matthias Trattnig und Raphael Herburger starteten die Red Bulls furios in die Partie und ließen die Gäste in den ersten sieben Minuten kaum aus der eigenen Zone kommen. In der neunten Minute unterlief den Red Bulls dann ein böser Schnitzer in der Verteidigung, Thomas Rüfenacht stand plötzlich allein vor Salzburgs Tor und ließ Steve Michalek keine Chance. Danach wurden auch die Schweizer offensiver. Die Partie ging bei extrem hohen Tempo hin und her, wobei auf beiden Seiten weiterhin stabil verteidigt wurde.


Im zweiten Abschnitt wurde die hochklassige Partie nahtlos fortgesetzt. Peter Hochkofler wurde in der 22. Minute vor Leonardo Genoni angepasst, kurz darauf machte auch Steve Michalek eine ähnliche Möglichkeit von Gaetan Haas zunichte. Die Red Bulls gingen viel auf die Rebounds und wurden so permanent gefährlich. In der 30. Minute kam Gregori Sciaroni nach kurzem Solo nicht an Salzburgs Goalie vorbei, der danach noch einige Male bei eigener Unterzahl glänzte.


Im Schlussdrittel hatten beide Teams ihre Möglichkeiten, die Partie zu entscheiden. Und dann kam in der 59. Minute der goldrichtige Rückpass von Dustin Gazley, den Alexander Rauchenwald aus kurzer Distanz verwertete. In den letzten 90 Sekunden brannte nochmal die Luft, als der SC Bern mit sechs Feldspielern alles probierte. Die Red Bulls hielten aber dicht, feierten schließlich einen hart erarbeiteten 2:1-Heimsieg gegen das Spitzenteam aus Bern und eroberten damit noch den Gruppensieg mit den nun punktegleichen Schweizern (direktes Duell zählt).


Die Red Bulls haben damit in allen bisherigen fünf CHL-Saisonen das Playoff erreicht und heuer neben Bern mit den Växjö Lakers auch den schwedischen Meister und letztjährigen CHL-Finalisten hinter sich gelassen. Nun warten die Salzburger gespannt auf die Achtelfinalauslosung; im Playoff war für die Red Bulls in den letzten vier Jahren jeweils nach der ersten Runde Schluss. (EC Red Bull Salzburg)

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