2011 geht in die Klimageschichte ein

Wetterrückblick

2011 geht in die Klimageschichte ein

Die Natur spielt derzeit verrückt. Gestern wurden bis zu 9 Grad in Salzburg gemessen und mancherorts tragen die Bäume schon Blüten und ab und zu kriecht ein Schmetterling aus seinem Versteck. „Insgesamt betrachtet gehört das Jahr 2011 zu den wärmsten und sonnigsten Jahren seit Beginn der meteorologischen Datenerfassung“, zieht Clemens Teutsch, Meteorologe bei UBIMET, Bilanz. Heuer gab es den sonnigsten Frühling und den trockensten November seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.

 

Die wichtigsten Details:

 

Im Schnitt war es um 1,2 Grad wärmer als üblich. Somit war 2011 das sechstheißeste Jahr der Geschichte.

 

Seit dem Jahr 1851 werden Wetteraufzeichnungen vorgenommen. Und seither war es noch nie so heiß auf den Gipfeln unserer Berge – 1,6 Grad höher als der Durchschnitt.

 

2011 war das Jahr mit dem Rekord-Sonnenschein. Im Flachland gab es um ein Fünftel mehr Sonnenstunden. Vielerorts wurde über das Jahr gesehen ein Plus von 400 Sonnenstunden verzeichnet. Groteskerweise waren gerade die Sommermonate Juni und Juli unterdurchschnittlich sonnig.

 

Heuer vollzog sich binnen 24 Stunden ein Temperatursturz von bis zu 30 Grad! Südföhn bescherte uns am 26. August den heißesten Tag des Jahres, in Krems wurden sogar unglaubliche 38,2 Grad gemessen. Doch kurz darauf folgte ein Wetterumschwung und am 27. August sank die Schneefallgrenze bis auf 1500 Meter ab.

 

Das Jahr war viel zu trocken. Heuer fiel um 125 Prozent weniger Regen als normal. Allerdings gab es einige Starkregenereignisse bei denen binnen 24 Stunden ganze Monatsmengen vom Himmel kamen.

Diesen Artikel teilen:
Jetzt spielt TALK TALK SUCH A SHAME
Nächster Song WESTLIFE / TOTAL ECLIPSE OF THE HEART

Fotoalbum 1 / 28