2 Wochen lang  Eurofighter über Salzburg

Training für Bundesheer-Piloten

2 Wochen lang Eurofighter über Salzburg

Die Übungen werden in fast ganz Österreich stattfinden, ausgenommen in dicht besiedelten Gebieten und in Tirol und Vorarlberg. Zweimal am Tag werden die Eurofighter starten, um die notwendigen komplexen Abläufe beim Überschallflug durchzuführen. Sie befinden sich dabei in 13.000 m Höhe, unter anderem auch, um mit dem dabei entstehenden Lärm (Überschallknall) die Bewohner am Boden nicht zu sehr zu stören.

Heftiger Knall nicht überhörbar

Trotzdem nehmen die meisten den lauten Knall war, der bei der Überwindung der Schallmauer entsteht. Dabei bewegt sich das Flugzeug schneller als der Schall, was dazu führt, dass sich die Schallwellen nicht mehr in alle Richtungen verteilen sondern nach hinten gedrückt werden. Trifft dieser Schall dann auf die Erde, gibt es den berühmten "Überschallknall".

Debatte um Nutzen nicht erkaltet

Die Frage, ob die Eurofighter in Österreich überhaupt sinnvoll sind, steht weiterhin im Raum. Einerseits könnte man sie  - wie ursprünglich geplant - bei Auslandseinsätzen losschicken bzw. diese unterstützen, andererseits ist das österreichische Modell des Fliegers so abgespeckt, dass er für solche Aufgaben nicht wirklich zu gebrauchen ist.

Davon abgesehen gibt es von seiten der Bevölkerung immer noch Groll gegen die Abfangjäger. Viele denken dabei an die undurchsichtigen Vorgänge bei der Beschaffung der Flugzeuge und vor allem an Lobbyismus und Schmiergeldzahlungen.

Diesen Artikel teilen:
Jetzt spielt OLLY MURS DEAR DARLIN
Nächster Song PINK / WALK ME HOME

Fotoalbum 1 / 28