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140.000 Hennen unterstützen den Osterhasen

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Salzburg gehört auch ins Osternesterl / Regionale Produkte besonders geschätzt

Kurz vor den Feiertagen ist Hochsaison im Hühnerstall. Die rund 65.000 Legehennen der Mitgliedsbetriebe von SalzburgerLand-Ei produzieren alleine für die Feiertage rund 1,2 Millionen Eier, die gekocht, gefärbt und über Hofläden, den Lebensmittel-Einzelhandel und die Gastronomie an die Salzburgerinnen und Salzburger verkauft werden. Insgesamt sind es in Salzburg 140.000 Legehennen.

Das Ei, genauer gesagt das Osterei. Es wird in den kommenden Tagen wieder wesentlicher Bestandteil eines der wichtigsten Feste im Jahreskreis sein. Bunt gefärbt ist es meistens, doch es kommt noch viel mehr darauf an, was unter der Farbe steckt – am besten Regionales. „Das ist das Ei des Kolumbus, denn genau diese Salzburger Produktion garantiert den Landwirten, dass sie gut wirtschaften können, und der Konsument weiß genau, dass er Top-Qualität bekommt. Alles andere als ein Überraschungsei, wenn man zu Produkten aus Salzburg greift“, so Landesrat Josef Schwaiger.

Schwaiger: „Regionalität ist immer gefragt.“

„Regionalität ist auch zu Ostern sehr gefragt, das wird in den vergangenen Jahren immer mehr spürbar. Ein Gewinn für die Landwirte und die Konsumenten und es freut mich, dass unsere heimischen Betriebe, in der ohnehin schon schwierigen Zeit stark steigender Futtermittelpreise, das Angebot sicherstellen können “, so Schwaiger als er bei den gefiederten „Assistentinnen“ des Osterhasen in Obertrum vorbei schaute.

140.000 Legehennen

„In Salzburg gibt es bei den Eier-Bauern einen Mix aus Selbstversorgern, kleinen Betrieben mit mobilen Hühnerställen und größeren mit hunderten oder tausenden Hennen, eine gesunde Mischung, die dabei vielen Landwirten ein wirtschaftliches Standbein und den Konsumenten beste Qualität aus der Region sichert“, Schwaiger. Im Bundesland werden insgesamt rund 140.000 Legehennen gehalten.

17 Millionen Eier pro Jahr

„SalzburgerLand-Ei mit seinen 13 Mitgliedsbetrieben und 65.000 Legehennen produziert im Jahr knapp 17 Millionen Frischeier, die über die eigenen Hofläden, den Lebensmittelhandel und die Gastronomie im Bundesland vermarktet werden“, fasst Geschäftsführer und Christoph Buttenhauser zusammen, der auf seinem eigenen Betrieb in Obertrum Freiland-Legehennen hält. „Regionalität ist hier Trumpf. Die Leute wissen, wo das Produkt her ist, können selbst den Hof besuchen und sich alles anschauen. Das schafft Vertrauen“, so Buttinger.

50 Prozent der Legehennen im Freiland

Das Tierwohl steht bei den Helferinnen des Osterhasen in Salzburg zunehmend im Mittelpunkt. „In letzter Zeit ist die Zahl der Betriebe mit Freilandhaltung deutlich gestiegen. Mittlerweile wird rund die Hälfte der Legehennen im Freiland gehalten, die andere Hälfte in Bodenhaltung“, sagt Buttenhauser. Einen starken Zuwachs gab es auch bei mobilen Hühnerställen, mit denen die Tiere regelmäßig ihren Futterplatz im Grünen wechseln können.

Jedes Ei ist gestempelt

Woher ein Ei kommt, kann man als Konsument leicht nachvollziehen, denn der gut ersichtliche Stempel legt alles offen. Jene aus Österreich erkenn man am „AT“. Zudem ist angeführt ob sie Bio sind, dann sind sie mit einer „0“ gekennzeichnet, aus Freilandhaltung mit „1“ und aus Bodenhaltung mit „2“. Die letzte Zahl auf der Eierschale ist der Code des Landwirtschaftlichen Betriebes. Die „Eierdatenbank“ gibt genaue Auskunft darüber. Auf die greift wohl auch der Osterhase gerne zurück, damit im Nesterl auch sicher Salzburg drin ist.

Quelle: Land Salzburg