Strubersiedlung-Abstimmung: 200 nicht befragt!

Exklusiv: Skandal bei Abstimmung

Strubersiedlung-Abstimmung: 200 nicht befragt!

Für die Rechtsexperten und Vertreter der Mieter bleibt nach der Abstimmung über die Zukunft der Strubergassensiedlung ein bitterer Beige­schma­ck. Denn fast 200 Mieter, nämlich jene an der Ignaz-Harrer- und der Rosseggerstraße sind gar nicht gefragt worden.

Windischbauer vom Mieterschutzverband im Antenne Interview

Der Gemeinderat habe über ihre Köpfe hinweg vorab entschieden. Das sei Scheindemokratie, kritisiert Walter Windischbauer vom Mieterschutzverband im Antenne Salzburg-Interview: „Viele der Wohnungen, in denen gerade jene Mieter wohnen, die schon seit Jahrzehnten dort leben, die sehr geringe Einkommen haben und am stärksten aus ihren Lebenszusammenhängen herausgerissen werden, wurden nicht befragt. Da wurde von der Politik beschlossen, mit großer Gemeinderats-Mehrheit, dass diese Wohnungen abgerissen werden. Wobei mit diesem Beschluss noch nicht das letzte Wort gesprochen ist.“ Denn auch die Mieter dieser Häuser haben unbefristete Verträge. Zum Ausziehen zwingen könne die Stadt niemanden, so der Experte.



 

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