Zwei weitere Monate U-Haft für Norweger

Todesfahrt Leogang

Zwei weitere Monate U-Haft für Norweger

Einen Toten und vier Schwerverletzte forderte der schwere Verkehrsunfall am 20. Februar dieses Jahres. Ein 42-jähriger Urlauber aus Norwegen war mit seiner Frau und seinen beiden Kindern mit dem Auto auf der Hochkönigstraße unterwegs. Gegen 21:00 Uhr kam es beim Leoganger Ortsteil Hinterreit zu einem frontal Crash mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Der Norweger war bei einer erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h mit etwa 150 km/h auf der falschen Farhbahnseite unterwegs und prallte ungebremst in den Wagen eines 24-jährigen Einheimischen. Er war sofort tot. Die Frau des Norwegers und deren 8-jähriger Sohn wurden lebensgefährlich verletzt, der Lenker selbst und die 7-jährige Tochter wurden schwer verletzt. Wenige Tage nach dem Unfall wurde der 42-jährige Fahrzeuglenker mit dem Verdacht auf Mord in Untersuchungshaft gebracht.

Nun entschied die Haftprüfung am Landesgericht, dass der Norweger zwei weitere Monate in Untersuchungshaft bleiben muss. Laut Kurt Jelinek, dem Anwalt des 42-Jährigen, steht das neuropsychiatrische Gutachten noch aus. Jelinek geht davon aus, dass das Gutachten hervorbringen wird, dass sein Mandant sich während der Fahrt in einem psychischen Ausnahmezustand befunden hat. "Mein Mandant bedauert den Vorfal überaus und ich gehe davon aus, dass er kein Mörder ist und dass es keinesfalls zu einer Mordanklage kommen wird", so Jelinek im Antenne-Interview.

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Kopie von Antenne Salzburg Nachrichten klein © Antenne Salzburg

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