Land gegen Anrainer: Enteignung in Elixhausen

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Land gegen Anrainer: Enteignung in Elixhausen

Für die Busspurverlängerung müssten die beiden Anrainer insgesamt 500 Quadratmeter hergeben. Das Land hatte ihnen dafür eine Ablöse angeboten. Weil es aber zu keiner Einigung gekommen ist, hat die Landesbaudirektion jetzt das Enteignungsverfahren in die Wege geleitet.

Jahrelange Verhandlungen

Im Antenne-Exklusivinterview bedauert Verkehrslandes­rat Hans Mayr, dass es so weit gekommen ist: "Hier hat es in den letzten Jahren zahlreiche und intensive Gespräche mit Grundeigentümern gegeben. Teilweise habe ich auch persönlich diese Gespräche geführt. Leider ist es zu keiner Einigung gekommen."

Entscheidung noch heuer

Laut Mayr startet das Land im Interesse der Pendler das Enteignugsverfahren gegen die beiden Grundbesitzer. Die Landesbaudirektion rechnet noch heuer mit einer Entscheidung. Die Busspur auf der Mattseer Landesstraße soll um 900 Meter verlängert werden. Mit den anderen betroffenen Anrainer konnte sich das Land übrigens einigen. 1200 Quadratmeter wurden so vom Land abgelöst, während es sich bei den restlichen 500 Quadratmetern spießt.

Anrainer kritisieren Land

Eine der beiden Familien, die ihren Grund nicht freiwillig hergeben, kritisiert die Vorgangsweise des Landes während der Verhandlungen. "Im November 2015 hatte die Familie die Zusage von Landesrat Mayr. Gescheitert ist es dann, weil die Landesbaudirektion die mit Mayr getroffene Vereinbarung nicht umsetzen wollte. Das Land wollte auf einmal weniger für die Liegenschaften zahlen", sagt Anrainer-Vertreter Markus Kobler.

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