Gästerekord in der Landeshautpstadt

Der Tourismus als Erfolgsgarant

Gästerekord in der Landeshautpstadt

Nicht zuletzt aufgrund der internationalen Gesamtsituation liegt Salzburg voll im Trend. „Die Menschen möchten verreisen, suchen sich dafür heute aber verstärkt Destinationen, die mit Sicherheit punkten“, meint Bert Brugger, Geschäftsführer der Tourismus Salzburg GmbH (TSG). Zudem ist Salzburg verkehrsgünstig gelegen und eine ideale Ganzjahresdestination. „Salzburg als Marke ist klar positioniert mit den Festspielen, Mozart, dem Advent, ‚The Sound of Music‘ und dem UNESCO-Weltkulturerbe“, sagt Brugger. Mit der verbesserten Fluglinien-Anbindung durch Eurowings und dem konzentrierten Bearbeiten des asiatischen Raums wird schon am Erfolg für 2017 gearbeitet.

Ein großes Dankeschön spricht der ressortzuständige Bürgermeister-Stellvertreter Dipl. Ing. Harry Preuner der Hotellerie und Gastronomie in der Stadt und dem Team der TSG aus. „Internationale Entwicklungen mögen da und dort vielleicht gewisse Trends erklären, aber für mich ist klar: Bestmögliche Rahmenbedingungen in Verbindung mit entsprechendem Handwerk und Know-How sind die Garanten für touristische Erfolgsgeschichten und diese
Voraussetzungen sind allesamt in unserer Stadt in hohem Maß vorhanden.“

Die Zahlen im Detail

In der Gegenüberstellung zum Vergleichsjahr 2002 stiegen die Ankünfte von 910.778 auf 1,629.269 (+78,89 %). Die Nächtigungszahlen konnten von 1,669.238 im Jahr 2002 auf 2,828.871 im Jahr 2016 gesteigert werden (+69,74 %). Diese Steigerung bedeutet, dass täglich 3.177 Gäste mehr in Salzburg schlafen als im Vergleichsjahr 2002.

Die Stadt Salzburg verfügt über rund 12.000 Betten, die im vergangenen Jahr zu 57,33 % ausgelastet waren (2015: 57,27 %). Dies entspricht einer Zimmerauslastung von rund
73 %. Im Vergleichsjahr 2002 verfügte Salzburg über 9.486 Betten. Während die Bettenanzahl um 27,56 % stieg, konnte die Auslastung der vorhandenen Kapazitäten von 43,76 % im Jahr 2002 auf eine Auslastung von 57,33 % gesteigert werden, d.h. dass die Hotels gegenüber 2002 an 47 zusätzlichen Tagen vollbelegt waren.

Die Top Fünf der Herkunftsmärkte

Österreich ist mit 694.235 Übernachtungen auch im Jahr 2016 das führende Herkunftsland bei den Nächtigungszahlen (+4,74 % zum Vorjahr). Besonders erfreulich sind die Zuwächse aus dem deutschen Markt (555.956 Nächtigungen, +14,7 %). Im Vergleich zum Jahr 2002 konnten die Nächtigungen aus Deutschland beinahe verdoppelt werden (2002: 294.108 Nächtigungen).

Auf Platz drei nach Herkunftsländern liegen die USA (233.911, +0,15 % im Vergleich zum Vorjahr), Platz vier geht an Italien (122.544, -3,8 %) und das Vereinigte Königreich liegt auf Platz fünf (115.815, -3,7 %). An sechster Stelle nach Nächtigungen folgt China (110.642, +5,44 %), das sich bei der Wertung nach Ankünften bereits auf Platz vier vor Italien schiebt.

Generell ist der asiatische Markt auch im Tourismusjahr 2016 stark vertreten. China ist mittlerweile der zweitwichtigste Überseemarkt nach den USA. Mit 50.894 Ankünften (+6,14 % zum Vorjahr) macht sich Südkorea als nächster aufstrebender Markt bemerkbar. Die Nächtigungen konnte Südkorea seit dem Jahr 2002 sogar verzehnfachen (2002: 7.583, 2016: 75.946).

Internationale Auszeichnungen

Die weltweite Aufmerksamkeit zeigt sich jährlich in diversen Rankings und Studien, die zum Großteil auf Endkundenumfragen zurückgehen. So wurde Salzburg im Jahr 2016 beim „Readers Choice Award“ des renommierten Condé Nast Traveler als drittbeliebteste Reisedestination Europas gewählt. Das Magazin besteht seit 1987 und zählt 3,2 Millionen Leser bei einer Auflage von rund 815.000, an der Umfrage nahmen 300.000 Leser teil. Im globalen Ranking der Beliebtheitsskala landete Salzburg auf Platz 8 und wurde zum ersten Mal unter den Top 10 gelistet.

Auch als Vorweihnachtsdestination konnte Salzburg wieder überzeugen: Die Londoner Tageszeitung „Evening Standard“ wählte den Christkindlmarkt am Dom- und Residenzplatz zum schönsten Weihnachtsmarkt Europas. Der „Evening Standard“ wurde 1827 gegründet und erreicht täglich knapp zwei Millionen Leser. 

Die Salzburg Card: Eine Erfolgsgeschichte

Die erfreuliche Bilanz des Tourismusjahres 2016 zeigt sich auch in den Ergebnissen der Salzburg Card. Das Eigenprodukt der Tourismus Salzburg ist eine All-Inclusive-Karte, welche die Eintritte in alle Sehenswürdigkeiten und Museen der Stadt sowie die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel enthält. Die Beliebtheit der Karte, die es seit 1995 gibt, zeigt sich in den ausgezeichneten Verkäufen. Nachdem im Vorjahr die Gesamtverkäufe erstmals die 200.000 Stück knackten (200.446), stieg die Zahl im Jahr 2016 auf 206.552 (+3,05 %). Die Ausschüttung an die Leistungsträger betrug in Summe Euro 4,241.875,00 (+3,28 %).

Die beliebtesten Sehenswürdigkeiten, die mit der Salzburg Card besucht wurden, waren die Festung Hohensalzburg (165.550 Eintritte über die Salzburg Card, entspricht 14,51 % der Gesamteintritte), Mozarts Geburtshaus (113.397), die Wasserspiele Hellbrunn (76.321, entspricht 28,32 % der Gesamteintritte), das Mozart-Wohnhaus (70.664) und das DomQuartier (54.899, entspricht 43,20 % der Gesamteintritte). 

Quelle:Salzburg Tourismus

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