Ergreiferprämie für Hinweise über Tierquäler

Katzenquäler Grödig

Ergreiferprämie für Hinweise über Tierquäler

Eine 73-jährige Frau entdeckte eine tote Katze in der Glan bei Fürstenbrunn. Polizisten und Diensthund fanden kurze Zeit später drei weitere Kadaver im Wasser. Ein Tierquäler dürfte die Tiere Ende der Woche, konkret zwischen 8. und 10. Juni, getötet und in dem Bach entsorgt haben.

Besonders grausig ist die Vorgehensweise des Täters: Er trennte den Katzen teilweise den Schädel ab und zog ihnen außerdem das Fell ab.

Der Bürgermeister von Grödig, Richard Hemetsberger, ist von der brutalen Tierquälerei in seinem Ort geschockt. Deshalb hat er eine Ergreiferprämie für konkrete Hinweise von 1.000 Euro ausgesetzt. Wie berichtet, wurden am Wochenende vier tote Katzen in der Glan, im Bereich Fürstenbrunn gefunden. Bei einigen waren die Köpfe abgetrennt und das Fell abgezogen. Der Grödiger Bürgermeister ist jedenfalls geschockt. "Ja, ich bin völlig entsetzt. Ich frage mich auch, was da im Gehirn von so einem Menschen vorgeht. Wir haben so einen Vorfall in Grödig, auch in unserem gesamten Gebiet noch nie gehabt, und es ist auch das Entsetzen in der Bevölkerung groß."

Ein Obduktionsergebnis wird heute erwartet. Noch ist auch unklar, wem die Katzen gehören. Nicht ausgeschlossen werden kann, dass jemand aus einer anderen Gemeinde die Tierkadaver in der Glan entsorgt hat. Die Polizei und die Gemeinde bitte die Bevölkerung bei der fieberhaften Suche nach dem grausamen Tierquäler weiter um Mithilfe. Noch gibt es keine Hinweise.

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