Illegale Schwammerljagd

Vorsicht ist geboten

Illegale Schwammerljagd

Das feucht-warme Klima in diesem Sommer bringt die perfekten Bedingungen für Pilze und Schwammerl. Besonders im Lungau und Pinzgau sprießen sie aus dem Boden, weshalb dort auch die meisten Sammler anzutreffen sind. Doch man sollte vorsichtig sein, beim Schwammerlsammeln.

Menge
Solange man es nicht anders mit dem Grundbesitzer abgesprochen hat, darf man nur zwei Kilogramm an Schwammerln und Pilzen ernten. In einer größeren Gruppe liegt die Höchstgrenze bei insgesamt acht Kilo. Hat man mehr gepflückt so kann einem die Ernte abgenommen werden und eine Anzeige folgen.

Zeitraum
Das Suchen von Schwammerln hat eine zeitliche Begrenzung: Zwischen 7 und 19 Uhr ist es kein Problem auf die Jagd zu gehen. Außerhalb dieses Zeitraums ist es aber verboten quer durch den Wald zu stapfen. Das Verbot wurde aufgrund der Wildtiere veranlasst, da diese sich sonst von den Menschen bedroht fühlen können.

Verkaufen
Ebenso wenig ist es erlaubt die gesammelten Pilze zu verkaufen. „Das Sammeln von Pilzen zum Verkauf und/oder in größeren Mengen ist nur mit Zustimmung des Grundeigentümers und nur mit einer naturschutzbehördlichen Bewilligung erlaubt“, heißt es dazu beim Haus der Natur. Eine Ausnahme gilt, wenn die gesammelten Pilze nicht die zulässigen Mengen überschreiten und sie an ein Gastgewerbe im Heimatort verkauft werden.

Gift
Dass viele Pilze giftige Stoffe beinhalten, ist allgemein bekannt. Deshalb ist es wichtig sich vorab gut zu informieren und nur die genießbaren Pilze mitzunehmen, da sonst eine Vergiftung die Folge sein kann. Um dies zu vermeiden kann man sich jeden Montag zwischen 15 und 17 Uhr bei der Pilzberatung im Haus der Natur informieren. Außerdem haben wir die wichtigsten hier zusammengefasst.

Genießbar
Einer der bekanntesten essbaren Pilze ist der Steinpilz. Er ist mit seiner bräunlichen Farbe eher unauffällig und auch leicht zu verwechseln. Deshalb sollte er vor dem Ernten auch wirklich als Steinpilz identifiziert werden.

Ein weiterer genießbarer Pilz ist der Austern-Seitling. Er ist weltweit zu finden und in seiner muschelförmigen Erscheinung auch sehr auffällig.

Giftig
Der Fliegenpilz hat bereits einen hohen Bekanntheitsgrat und kann sehr einfach identifiziert werden. Der rote Schirm mit weißen Punkten ist unübersehbar, jedoch sollte man die Finger von diesem Pilz lassen, da er sehr giftig ist.

Einige Pilze sind roh giftig und ungenießbar, bei richtiger Zubereitung aber zum Verzehr geeignet. Dazu zählen zum Beispiel der Gelbfuß Helmling und der Perlpilz. Diese können aber selbst nach dem Zubereiten noch unbekömmlich sein, deshalb sollte man die Pilze nur mit viel Erfahrung verzehren.

Diashow Illegale Schwammerljagd

Steinpilz und Fliegenpilz

Der Steinpilz ist ein bekannter Speisepilz, der Fliegenpilz hochgiftig.

Austern-Seitling

Der Austern-Seitling ist, wie der Steinpilz, zum Verzehr geeignet.

Perlpilz

Bei rohem Verzehr ist dieser Pilz giftig, in einer Speise verarbeitet jedoch nicht.

Gelbfuß Helmling

Den Gelbfuß Helmling sollte man nicht roh essen, gekocht kann er sehr bekömmlich sein.

1 / 4

Diesen Artikel teilen:
Jetzt spielt TRAIN DRIVE BY
Nächster Song THE WEEKEND / BLINDING LIGHTS

Fotoalbum 1 / 28

Diese Website verwendet Cookies
Cookies dienen der Benutzerführung und der Webanalyse und helfen dabei, die Funktionalität der Website zu verbessern, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Impressum