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Im New Yorker Stadtteil Manhattan hat es nach Angaben der Polizei mitten im morgendlichen Berufsverkehr um 7:20 Uhr Ortszeit am Busbahnhof Port Authority eine Explosion gegeben.

 

Drei U-Bahnlinien seien evakuiert worden, gab die Polizei über den Kurzbotschaftendienst Twitter bekannt.

 

Verdächtiger festgenommen

Der lokale Fernsehsender WABC berichtete unter Berufung auf Polizeikreise, es sei eine Rohrbombe in einer Unterführung, die zwei U-Bahnlinien verbindet, explodiert. Ein Mann, der möglicherweise einen weiteren Sprengsatz bei sich getragen habe, sei in dem Tunnel festgenommen worden, bestätigt die Polizei. Der 27-Jährige aus Bangladesch sei mit Brandwunden unter Aufsicht der Polizei ins Krankenhaus gebracht worden. Drei umstehende Passanten wurden laut Angaben der Polizei leicht verletzt.

 

Täter wahrscheinlich IS-Sympathisant

Bei der Bombe handelte es sich laut New Yorker Polizei um eine improvisierte, primitiv gebaute Bombe, die bewusst gezündet wurde.

Der Verdächtige soll einen Bezug zur Terrormiliz IS haben, jedoch handle es sich wahrscheinlich um einen Einzeltäter. Ob oder wie viele Mitwisser es gab, sei noch unklar.

 

Erst im Oktober war in New York ein Anschlag verübt worden, bei dem acht Menschen getötet wurden. Dabei war ein Mann mit einem Kleintransporter auf einen Radweg gefahren. Der festgenommene Täter gab sich als überzeugter Gefolgsmann der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) zu erkennen. Es handelte sich um den schwersten Anschlag in New York seit dem 11. September 2001.

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