Wie kam es zu dem Eklat?

Schuldenkrise in Griechenland

Wie kam es zu dem Eklat?

Schon seit 2009 ist das ganze Ausmaß des griechischen Defizits bekannt. Den drohenden Bankrott konnten selbst zwei milliardenschwere Rettungspakete nicht abwenden. Auch die Sparprogramme halfen Griechenland nicht aus dem Schuldensumpf.

Ende 2009 stufte die Ratingagentur Standards and Poor’s die Kreditwürdigkeit Griechenlands herab, wodurch Vermutungen über eine Staatspleite angeheizt wurden.
Im April wurde das erste Hilfsprogramm von Griechenland an die EU beantragt, Standards and Poor’s stufte das Land daraufhin auf Schrottstatus herab.

Nachdem innerhalb der EU ein Rettungspaket beschlossen wurde, stellt die EU- Kommission Griechenland unter Aufsicht. Geplant war 2010, dass Griechenland seine Schuldenkrise bis 2012 wieder in den Griff bekommt. Doch bereits 2011 wird klar, dass das Geld aus dem Rettungspaket nicht reichen wird. Im Oktober wird beschlossen, dass Athen weitere Kredite über 100 Milliarden Euro erhält. Zudem wird ein dauerhafter Rettungsschirm vereinbart.

Proteste, Arbeitslosigkeit und Wut bestimmen das Land Griechenland im Jahr 2012. Zahlreiche zum Teil blutige Proteste und Generalsstreiks legen zeitweise das öffentliche Leben lahm.

Nach unzähligen Auf- und Abschwüngen  kommt es heuer zu einem völlig neuen Ton aus Griechenland. Die neue griechische Regierung bestehend aus dem Linksbündnis Syriza mit dem Parteichef Alexis Tsipras und der rechtspopulistischen Partei „Unabhängige Griechen“ will Griechenland mit nicht unbedingt beliebten Methoden wieder auf die Beine bringen. Der Forderung aus Griechenland, die Kredite zu verlängern und die Zinsen zu senken, kommt in der EU nicht gut an.

Nach mehreren EU- Gipfeln und Gesprächen zwischen den Finanzministern wird eine Einigung gefunden. Am 24. Februar 2015 stimmen die EU- Finanzminister einer Verlängerung des Hilfsprogramms zu.
 

Nun bleibt abzuwarten, wie sich Griechenland die nächsten Monate hält.

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