Wer hat Angst vom schwarzen Krampus?

Es geht zu weit!

Wer hat Angst vom schwarzen Krampus?

Nicht nur die grusligen Masken, die lauten Glocken und der Geruch treiben den Menschen Schweißperlen auf die Stirn, sondern eben auch das, was man von den Medien mitbekommt. Nicht selten hört man Schauergeschichten von Zuschauern der Krampusläufe, die nach der Begegnung mit einem Krampus schmerzhafte Verletzungen erlitten. Die Frage stellt sich, wie weit denn Krampusse und Perchten wirklich gehen dürfen.

Schlagen & Streicheln

Der heutige Krampuslauf ist nicht mehr so wie vor vielen Jahren als man mit den Läufen angefangen hat. Eine Weiterentwicklung ist zu beobachten. Grundsätzlich darf der Krampus als auch die Perchten mit der Rute leichte Schläge verteilen. Sie müssen sich aber ganz klar dem heiligen Nikolaus unterordnen. Der sogenannte Schiarchpercht zum Beispiel darf seine Birkenrute nicht zum Schlagen verwenden, sondern die Besucher damit nur streicheln. Dies soll dem „Gestreichelten“ Fruchtbarkeit vermitteln. In Tirol zum Beispiel, dürfen Krampusse nur noch vom 1. bis 6. Dezember ihr Unwesen treiben, danach ist Schluss. Feuerwehrskörper und Schlagwerkzeuge außer der Reisigruten sind verboten, um Unfälle zu vermeiden.

Gruslige Tradition

Natürlich ist dieses schaurige Treiben eine Tradition bei uns, die Spaß, Freude und vielleicht ein bisschen Angst verbreiten soll. Jedoch sollte Niemand bei dem Gang zum Perchtenlauf Angst haben, danach in einem Krankenhaus zu landen.

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