Weniger Arbeitslose in Salzburg

Wirtschaft

Weniger Arbeitslose in Salzburg

Ende Juli waren 11.753 Personen im Bundesland Salzburg als arbeitslos vorgemerkt. Das sind um 307 Personen weniger als noch vor einem Jahr. Prozentuell ist der Rückgang mit minus 2,5 Prozent etwas niedriger ausgefallen als im bisherigen Jahresschnitt und im bundesweiten Durchschnitt (-4,4%). Allerdings gab es in Salzburg einen deutlichen Rückgang an Schulungsteilnahmen im Ausmaß von minus 9,3 Prozent bzw. 214 Personen auf 2.089. Diese eingerechnet, sinkt die Arbeitslosigkeit in Salzburg um minus 3,6 Prozent auf 13.842 Personen (Österreich: -2,4%).

Die Arbeitslosenquote beträgt – noch ohne Vorliegen exakter Beschäftigungszahlen - voraussichtlich 4,3 Prozent. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Minus um 0,2 Prozentpunkte. Nur in Tirol ist die Quote mit 4,1 Prozent noch niedriger. Bundesweit beträgt die Arbeitslosenquote 7,6 Prozent (jeweils nach nationaler Berechnungsmethode).

Zahl der offenen Stellen nimmt weiterhin zu

„Die anhaltend gute Konjunktur hat auch im Juli für eine deutlich reduzierte Arbeitslosigkeit vor allem bei der Güterproduktion gesorgt“, konstatiert Anton Költringer, stellvertretender Landesgeschäftsführer des Arbeitsmarktservice Salzburg. „Sehr erfreulich ist dabei auch, dass die Zahl der offenen Stellen weiterhin stark zunimmt“, so der AMS-Vize weiter.

In der Warenherstellung war die Arbeitslosigkeit um 11,8 Prozent, im Handel um 7,8 Prozent und im Hotel- und Gastgewerbe um 7,3 Prozent rückläufig. Auch in der Arbeitskräfteüberlassung war ein Minus von 7,9 Prozent zu verzeichnen. Zuwächse gab es dagegen in der Sparte Verkehr und Lagerei (+6,5%) sowie in Gesundheits- und Sozialwesen (+2,5%).

Die dem AMS zur sofortigen Besetzung gemeldeten Stellen sind um 38,6 Prozent auf einen Bestand von 6.109  Ende Juli gestiegen.

Weiterhin am meisten profitieren von der rückläufigen Arbeitslosigkeit junge Arbeitskräfte bis einschließlich 24 Jahre mit einem Minus von 12,1 Prozent. Als Wermutstropfen bezeichnet man beim AMS die mit plus 4,5 Prozent weiterhin steigende Anzahl Arbeitsloser ab 50 Jahre sowie die Zunahme der Langzeitarbeitslosigkeit um 16,0 Prozent, wenngleich sich hier die Zuwächse im Vergleich zu den vergangenen Monaten und Jahren deutlich eingebremst haben, so das AMS.

Unterschiedlich die Entwicklung nach dem Geschlecht: Im Rückgang der Arbeitslosigkeit bei Männern um minus 4,6 Prozent spiegelt sich der Aufschwung im produzierenden Bereich stärker wider als bei Frauen, wo die Arbeitslosigkeit lediglich um 0,2 Prozent rückläufig war. Allerdings ist die absolute Zahl Arbeitsloser bei Männern mit 6.130 Personen höher als die bei Frauen mit 5.623 Personen.

Die Arbeitslosigkeit in den Bezirken sinkt am meisten im Tennengau (-9,2%), gefolgt von den Regionen innergebirg mit dem Pinzgau (-6,1%), dem Lungau (-6,0%) und dem Pongau (-4,9%). Im Flachgau waren die Arbeitslosenzahlen mit minus 2,1 Prozent unter dem Landesschnitt rückläufig. Einen Zuwachs hatte mit plus 0,9 Prozent lediglich die Stadt Salzburg zu verzeichnen.

 

Quelle: Arbeitsmarktservice Salzburg

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