Weitere Kunstwerke bei Gurlitt entdeckt

Unglaublicher Kunstfund

Weitere Kunstwerke bei Gurlitt entdeckt

Die Kunstwerke wurden nun in Gurlitts Haus gefunden - bislang waren diese nicht zugänglich.

Gurlitts Kunst-Fundus

Zunächst gab es einen Schwabinger Fund, danach wurden auch in Salzburg Aigen bedeutende Kunstwerke gefunden. Doch nun ist der Kunstschatz auf das Vierfache angewachsen: Das Haus in Salzburg, das Cornelius Gurlitts gehört, beherbergte um die 238 Kunstgegenstände. Stephan Holzinger, Gurlitts Sprecher, erklärte das nun.

Bei einer Begehung des Hauses am 10. Februar 2014 wurden bereits 60 Kunstgegenstände gefunden. In einem zuvor nicht zugänglichen Teil des alten Hauses wurden viele weitere Bilder gefunden. Diese wurden in das gesicherte Lager gebracht – dort befinden sich bereits die anderen Exponate. Sie werden dort nach Bedarf restauriert und dokumentiert.

Bedeutende Kunstwerke

Der 81-jährige Kunstsammler besitzt unter anderem ein Ölgemälde von Claude Monet aus 1903, das bis dato als verschollen galt. Der Wert könne bei bis zu zehn Mio. Euro liegen. Der Wert, der nun rund 240 Salzburger Bilder dürfte somit deutlich über demjenigen der Münchner Sammlung Gurlitts liegen – die immerhin rund 1.000 Werke umfasst.

Überdies dürften die Salzburger Funde aus dem Besitz von Gurlitts Großvater Louis stammen und deshalb nicht unter Raubkunstverdacht stehen. Gurlitt wurde mittlerweile ja gerichtlich ein Betreuer beigeordnet. Laut dessen Angaben will der Kunsterbe Gurlitt alle Bilder aus seinem Bestand, die aus jüdischem Besitz geraubt wurden, den Eigentümern oder deren Nachfahren zurückgeben.
 

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