Wegen versuchten Mordes

Prozess Babyschüttler

Wegen versuchten Mordes

Ende 2017 ist es zu dem Vorfall im Flachgau gekommen, als der Vater mit dem Kleinkind alleine zu Hause war. Gegen drei Uhr früh soll der angeklagte Vater seinen 5-Monate alten Sohn so stark geschüttelt haben, dass dieser eine Einblutung unter der Hirn- und Netzhaut und ein massives Schütteltrauma davongetragen hat. Der Deutsche beteuert seine Unschuld. Er gibt an, dass Kind nur „kurz“ und nicht fest geschüttelt zu haben. Sein Sohn soll nach dem Fläschchen plötzlich zu röcheln begonnen haben und blau angelaufen sein. Nach dem kurzen „Schütteln“ und dem Bespritzen mit Wasser, war der Bub wieder unauffällig gewesen, so der 33-Jährige. Er habe das Kind nur retten wollen. Als das Kind am nächsten Tag begonnen hat, sich zu erbrechen, ist die Mutter mit ihrem Sohn ins Krankenhaus gefahren. Dort wurde ein schweres Schütteltrauma festgestellt.

Aufgrund eines medizinischen Gutachtens im ersten Prozess wurde die Anklage vom Staatsanwalt von „Körperverletzung“ auf „Mord“ ausgedehnt. Der mittlerweile 2-Jährige Bub scheint keine Folgeschäden davongetragen zu haben. Dem Vater drohen dennoch 10 bis 20 Jahre oder lebenslange Haft.

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