Staßenlärm belastet Menschen in Salzburg

Internationaler Tag gegen Lärm

Staßenlärm belastet Menschen in Salzburg

Der VCÖ fordert mehr Verkehrsberuhigung und die stärkere Förderung von leiser Mobilität, dem Gehen und dem Radfahren. Zudem ist der Lkw-Verkehr zu reduzieren.

"Dauerhafter Verkehrslärm kann viele gesundheitliche Probleme verursachen, wie Schlafstörungen, erhöhter Blutdruck oder Herz-Kreislauferkrankungen", erinnert VCÖ-Expertin Ulla Rasmussen am heutigen internationalen Tag gegen Lärm. Laut einer aktuellen Studie der Europäischen Umweltagentur sind in der Stadt Salzburg rund 72.000 Personen tagsüber von einer zu hohen Lärmbelastung durch Autos, Lastwagen sowie Motorräder und Mopeds betroffen und in der Nacht knapp mehr als 35.000 Personen. Als zu hoch gilt tagsüber ein Dauerschallpegel von 55 Dezibel oder mehr und in der Nacht von 50 Dezibel oder mehr.

Daten der Statistik Austria zeigen wiederum, wie viele Menschen sich im Bundesland Salzburg von Verkehrslärm in ihrer Wohnumgebung beeinträchtigt fühlen. Rund 89.000 Personen im gesamten Bundesland sagen, dass sie durch Verkehrslärm belastet werden.

Der VCÖ fordert daher mehr Verkehrsberuhigung in den Städten. Der Anteil der Alltagswege, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt werden ist deutlich zu erhöhen. Damit mehr Alltagswege auf leisen Sohlen zurückgelegt werden, ist eine fußgängerfreundliche Verkehrsplanung wichtig. Viele Autofahrten könnten zudem auf das (leisere) Fahrrad verlagert werden, wenn die Infrastruktur für den Radverkehr endlich verbessert und ausgebaut wird. "Dass auf vielen Straßen parkenden Autos mehr Platz eingeräumt wird als den Bürgerinnen und Bürgern, die mit dem Fahrrad fahren, wäre in den Niederlanden oder in Kopenhagen  undenkbar", stellt VCÖ-Expertin Rasmussen fest.

Wichtig ist zudem auch die deutliche Reduktion des Lkw-Verkehrs, insbesondere auch in den Städten. Denn Lkw sind noch deutlich lauter als Pkw. International werden in den Städten immer mehr Cargo-Bikes und Elektro-Transporter eingesetzt. Damit verringern sich Lärm- und Abgasbelastung. Zudem bedeutet jeder Lkw weniger in der Stadt auch eine Reduktion des Unfallrisikos.

Neben der Reduktion des Kfz-Verkehrs sind auch niedrigere Tempolimits sehr wirksam, um die Lärmbelastung zu reduzieren. "Langsamer ist leiser, schneller ist lauter", bringt es VCÖ-Expertin Rasmussen auf den Punkt.

 

Quelle: VCÖ

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