So wird der Kajetanerplatz

Architekturwettbewerb entschieden

So wird der Kajetanerplatz

Zur Neugestaltung des Kajetanerplatzes wurde von der städtischen Bauabteilung MA 6 ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben, der im März abgeschlossen wurde. Siegreich war die ARGE 3:0 Landschaftsarchitektur (Wien) und udo heinrich architekten (Salzburg).

Die Platzoberfläche im Bereich Schanzlgasse-Kaigasse-Rudolfsplatz soll nach deren Plänen zukünftig barrierefrei aus homogenem sandfarben-geschliffenen Farbasphalt mit dunklen Basalteinschlüssen gestaltet werden. Die historischen Fassaden werden dabei durch einen hochwertigen Rahmen aus geflämmtem Granit gesäumt.

Das Projekt sieht vor, den bestehenden Gertrude-Hillinger-Diener-Brunnen lagemäßig zu verschieben und in überarbeiteter Form in zentraler Platzlage neu zu errichten. Der Platz als attraktiver Zugang vom Südosten in die Altstadt von Salzburg verfügt über drei unterschiedliche Seiten. Durch das Verschieben des Brunnens sollen daher alle Seiten eine gemeinsame Mitte erhalten.

Die ressortzuständige Baustadträtin Dr. Barbara Unterkofler sieht der Neugestaltung des Kajetanerplatzes mit Vorfreude entgegen: „Durch viele Gespräche und Veranstaltungen im Vorfeld der Wettbewerbsausschreibung konnten die Anrainerinnen und Anrainer ihre Wünsche für den neu zu gestaltenden Platz einbringen. Es freut mich sehr, dass viele dieser Wünsche nun durch das siegreiche Projekt umgesetzt werden können. Mit der Neugestaltung des Kajetanerplatzes setzen wir nun einen weiteren Teil des Projekts Altstadtgassen und –plätze um.“

Der Marktbereich soll nach Südosten verlegt werden. Neben den bestehenden Gastgärten soll hier unter der Baumreihe beim Landesgericht eine attraktive konsumfreie Zone mit hoher Aufenthaltsqualität entstehen. Sämtliche Zugänge zum Kajetanerplatz sollen als Begegnungszonen definiert werden.

Eine fixe Möblierung aus rund-geschliffenen Granit-Sitzpollern soll die konsumfreien Aufenthaltsbereiche definieren und den Verkehr in der Begegnungszone lenken.

Seitens der im Wettbewerbsverfahren tätigen Jury und der beratend wirkenden Sachverständigenkommission für die Altstadterhaltung in Salzburg (SVK) wurde das durchgehende Material für den gesamten Platzbereich positiv beurteilt. Der schmale Granitrand entlang der Häuserfassaden wird als sinnvoll und positiv gesehen. Insbesondere die neue Lage des Brunnenelements im Zentralbereich des Kajetanerplatzes schafft durch dessen städtebauliche Funktion als visuelles Gelenk eine neue Qualität für den zu bearbeitenden Platz. Die geplante Zonierung der Elemente wirkt stimmig und berücksichtigt die am Platz unterschiedlich zu bewertenden Qualitäten. Die Möblierung mit den vorgeschlagenen Elementen im Bereich von Aufenthaltszonen wird als der Altstadt adäquat und stimmig beurteilt. Das Konzentrieren der Marktstände im Bereich der Schanzlgasse wird besonders von der Sachverständigenkommission für die Altstadterhaltung in Salzburg positiv beurteilt, da die Schaufassade des Justizgebäudes freigehalten wird.

Die neue Lage des Brunnens bedarf vor Beauftragung weiterer Planungsschritte noch einer Genehmigung durch das Bundesdenkmalamt (BDA) hinsichtlich der archäologischen Durchführbarkeit. Diesbezügliche Abstimmungen mit dem BDA laufen derzeit.

Im Vorfeld der Neugestaltung des Kajetanerplatzes starten am Montag, 23. April, bereits die Arbeiten an der Erneuerung der Infrastruktur. Sowohl Leitungen der Salzburg AG als auch der städtische Kanal werden dabei auf den neuesten Stand der Technik gebracht, ehe im kommenden Jahr die Oberfläche des Kajetanerplatzes ein neues Gesicht bekommt.

Quelle: Stadt Salzburg

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