Selfies und Co. als neue Herausforderung

"Smombies" in Salzburg

Selfies und Co. als neue Herausforderung

Das Smartphone spielt nicht nur in unserem Alltag eine immer größere Rolle, auch auf Reisen sind Snapchat, Instagram und Facebook kaum mehr wegzudenken – schließlich muss man seine Follower ja auf dem Laufenden halten und über seinen Urlaub sofort informieren.

 

"Touristen-Smombies"

Wenn das zu extrem wird, sind Führungen oft eine einzige Qual für den jeweiligen Leiter. "Smombies" -  ein Kofferwort aus den Begriffen „Smartphone“ und „Zombie“ und das Jugendwort des Jahres 2015 - sind Menschen, die durch den ständigen Blick auf ihr Smartphone so stark abgelenkt sind, dass sie ihre Umgebung kaum noch wahrnehmen.

Fremdenführerin Sabine Rath steht vor neuen Herausforderungen:

„Früher hat man es leichter gehabt, die Aufmerksamkeit zu erlangen. Heute ist das etwas anders. Das ist auch ein Zeichen von Respekt. Nach dem Motto: Bin ich dabei, spiele ich lieber mit meinem Handy oder habe ich Ohrstöpsel drinnen und lasse das über mich ergehen? Da muss man schon sehr um die Aufmerksamkeit buhlen.“

 

Kein Gerücht

Dass asiatische Touristen gerne mal das Handy zücken, ist alles andere als ein Gerücht, führt Rath weiter aus: „Das Klischee bezüglich Selfie-Stick ist bei den Asiaten durchaus zutreffend. Bei Koreanern, Chinesen und Japanern fällt es mir extrem auf, aber genauso bei den Arabern und den indischen Gruppen steht das im Vordergrund. Da geht es nicht um die Information, sondern um die Fotos! Manche brauchen gerne einmal 20 Minuten über den Makartsteg“, seufzt die Fremdenführerin.

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