Schockbilder auf Zigarettenschachteln

Ein-Jahres-Bilanz

Schockbilder auf Zigarettenschachteln

Im Mai 2016 wurden den Tabakkonzernen die sogenannten Schockbilder auf den Zigarettenschachteln von der Europäischen Union vorgegeben, um vor den Gefahren des Rauchens zu warnen. Die Bilanz nach einem Jahr ist aber ernüchternd. Auf die Zigarettennachfrage hatten die Schockbilder keinen Einfluss, sagt der Salzburger Fachgruppenobmann Karl Schlager: "Im Endeffekt haben wir fast keine Umsatzeinbußen, wir sind auf dem gleichen Niveau wie die Jahre zuvor", so Schlager. Die Reaktionen der Menschen waren unterschiedlich. "Manche waren schockiert, manche haben sie ignoriert, manche haben sie belächelt. Ich glaube, die EU hat gemerkt, dass die Schockbilder in dieser Form nichts gebracht haben", so Schlager weiter. Aktuelle Umfragen zu den Bildern und ihren Auswirkungen gibt es derzeit jedoch nicht.

Etwa 21 Prozent der Österreicher rauchen täglich, elf Prozent gelegentlich und 68 Prozent sind abstinent. So sahen die Zahlen zumindest im Jahr 2015 aus. Zahlen aus dem vergangenen Jahr gibt es im Moment noch nicht.

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