Rössler will bestehende Maßnahmen stärken

Lärmschutzmaßnahmen

Rössler will bestehende Maßnahmen stärken

Kurze Wege und verbesserter öffentlicher Verkehr

Eine Kombination aus kurzen Wegen und einer Stärkung des öffentlichen Verkehrs sei der Schlüssel zu weniger Lärm, geringere Umweltbelastung und mehr Lebensqualität, kommentierte Rössler am Dienstagvormittag den Umgebungslärm- Aktionsplan. Der Aktionsplan erfasst dabei die momentane Situation der Hauptverkehrsstraßen im Bundesland Salzburg.

Straßenbelastung mit 3 Millionen Fahrzeugen pro Jahr

Bei diesem Plan handelt es sich um eine Untersuchung der Lärmentwickelung auf Bundes- und Landesstraßen, die ein Verkehrsaufkommen ab drei Millionen Fahrzeugen pro Jahr aufzeigen. Für die Öffentlichkeit wird dieser Plan bis zum 28. April offengelegt, um die Möglichkeit der Stellungnahme zu gewährleisten.

Kurzfristige und langfristige Maßnahmen

Als kurzfristige Maßnahme gegen die Lärmentwicklung in Gemeinden wird die Fensterförderaktion weitergeführt und auch Lärmschutzwände werden weiterhin errichtet.
Besonders betroffen vom Lärm sind unter anderem die Gemeinden: Bischofshofen, Eugendorf, Golling, Hallein, Kuchl, Mittersil, Saalfelden und Zell am See.

Für die langfristige Planung gegen Lärmbelästigung sieht der Aktionplan eine vorausschauende Straßenplanung vor, die die bestehenden Lärmschutzvorgaben berücksichtigen.

Astrid Rössler ruft auch zu einer persönlichen Einschätzung des Lebensstils bezüglich Mobilität auf. „Müssen wir wirklich jeden unserer Wege mit 1.000 Kilo Blech um uns herum zurücklegen?“

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