Riesen-Kürbisse vom Buchberg

Herbstzeit ist Kürbiszeit

Riesen-Kürbisse vom Buchberg

Der Sommer neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu, der Herbst macht sich schon bemerkbar. Und was gehört zum Herbst dazu wie die Mozartkugeln zu Salzburg? Richtig: Kürbisse. Und auf dem Hof vom „Hiaber-Bauern“ am Buchberg wachsen die wahrscheinlich größten Kürbisse in ganz Salzburg. Stefan Handlechner ist Landwirt, Vize-Bürgermeister von Mattsee und eben auch Kürbiszüchter. Handlechner gibt sich allerdings nicht mit den „normalgroßen“ Kürbissen zufrieden, er baut eine ganz besondere, amerikanische Sorte an. Spezielle Samen namens „Atlantic Giant“ werden in einem kleinen Topf angepflanzt. Sein größtes Prachtstück aus dem letzten Jahr brachte stolze 178 Kilo auf die Waage. Heuer rechnet der Landwirt mit einem Gewicht von bis zu 100 Kilo: „Ganz so groß wie letztes Jahr werden sie wahrscheinlich nicht, denn dafür war es heuer fast zu heiß und zu trocken. Diese extreme Hitze war schon ein Problem. Dafür hatten wir heuer fast keine Gewitter.“

Perfekte Bedingungen

Bis Mai müssen die Kürbisse dann noch im geschützten Glashaus gehalten werden, weil sie sehr empfindlich gegen Wind, Regen und Kälte sind. Dann wird auf dem Hof ein großes Beet vorbereitet, auf dem Pferdemist einen halben Meter hoch aufgefüllt wird. „Sobald die Kürbisse dann dort angewachsen sind, geht’s richtig los, dann kann man ihnen beim Wachsen zuschauen und sie bekommen tausende Blätter“, so Handlechner. Wenn es heiß ist, werden die Pflanzen außerdem mehrmals täglich gegossen. Wichtig ist auch, dass nicht zu viele Kürbisse an einer Pflanze hängen, denn diese hat nur eine gewisse Anzahl von Nährstoffen zur Verfügung.

Geheime Zutat: Pferdemist

„Es ist eine eigene Wissenschaft. Wir machen das Ganze jetzt schon seit 10 Jahren und wir versuchen, uns jedes Jahr ein wenig zu verbessern. Das Geheimnis ist sicher der Pferdemist, denn wenn dieser auf einem größeren Haufen liegt und Feuchtigkeit dazukommt, wird dieser Haufen sehr warm und die Kürbisse mögen ja die Wärme.“

Ehrgeiz darf nicht fehlen

Als Stefan Handlechner in landwirtschaftlichen Zeitungen über Wettbewerbe mit den größten Kürbissen gelesen hat, wurde sein Interesse geweckt. Er besorgte sich Samen und ist seitdem begeistert: „Wir werden es sicher noch ein paar Jahre machen und auch schauen, ob wir noch größere und schwerere Kürbisse züchten können. Ein gewisser Ehrgeiz gehört überall dazu, so ist es wohl auch bei den Kürbissen und anderen Pflanzen.“

Was passiert mit den Riesen-Kürbissen?

Obwohl die Kürbisse so groß sind, sind sie sehr gut als Speisekürbis geeignet. Am besten schmeckt laut Handlechner die Suppe, aber man kann auch Kuchen und andere Leckereien daraus machen. Rund ein Viertel ist Fruchtfleisch. Auch als Halloween-Dekoration eignen sich die Riesen-Kürbisse. „Ganz innen sind die Kürbisse hohl, dort befindet sich feines Gewebe mit den Kernen. Wenn man diese dann trocknet, hat man für nächstes Jahr schon wieder Samen zum Anpflanzen“, sagt der Kürbiszüchter.

Schätzspiel & Kürbis für alle

Am Samstag (ab 8 Uhr) und Sonntag (ab 10 Uhr) findet am Reithof des „Hiaber-Bauern“ das traditionelle Familienfest statt. Bei „Pferde-Sport-Spiel“ steht neben Bewerben für Kids und Eltern, wie dem „Jump-and-Run“ auch ein Schätzspiel am Programm. Die Besucher können raten, wie viel der größte Kürbis dieses Jahr auf die Waage bringt. Außerdem werden zwei oder drei große Kürbisse aufgeschnitten und an alle Gäste verteilt.

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