Playoff-Auftakt gegen Villach

Bulls vs VSV

Playoff-Auftakt gegen Villach

Nun wird es also ernst! Nach 48 Grunddurchgangsspielen für die Red Bulls bzw. 50 Spielen für die Villacher, die in der abschließenden Qualification Round zwei Spiele mehr bestritten haben, geht es ab morgen in die heiße Phase der Meisterschaft. Die Red Bulls, die im Grunddurchgang fast durchgängig die Tabellenspitze behauptet hatten, gehen letztlich als Zweiter in die K.O.-Phase, während sich der VSV als Erster der Qualification Round, somit insgesamt als Sechster für die Playoffs qualifiziert hat.

Im direkten Vergleich haben die Salzburger mit 3:1 Saisonsiegen gegen den VSV die Nase vorn, sind jedoch gewarnt, denn alle vier Spiele endeten jeweils nur mit einem Tor Unterschied, zweimal musste sogar das Penaltyschießen entscheiden. Die Villacher profitierten zuletzt auch vom Trainerwechsel – am 5. Februar wurde der Finne Jyrki Aho vom langjährigen Liga-Coach Rob Daum ersetzt – und haben mit dem 62-jährigen Kanadier nun einen erfahrenen Trainer hinter der Bande, der mit den Black Wings Linz schon einmal Champion der Erste Bank Eishockey Liga wurde (2012).

Salzburgs Head Coach Matt McIlvane hat in den letzten Jahren mit dem EHC Red Bull München ebenfalls schon viele wertvolle Erfahrungen mit Playoffs gesammelt und führt nun erstmals eine Mannschaft als Head Coach in die K.O.-Phase: „Keine Frage, das ist alles sehr aufregend. Ich bin dankbar, das erleben zu dürfen und zugleich dankbar, für die kommenden Aufgaben mit Don Jackson einen der besten Mentoren der Welt gehabt zu haben. Jetzt kommt eine neue Herausforderung auf uns zu, auf die wir uns sehr freuen.“ Zum Viertelfinalgegner sagte der 34-jährige Amerikaner: „Villach ist ein sehr, sehr harter Gegner. Wir haben sie in den letzten Tagen viel beobachtet und um ehrlich zu sein, war die Wahl des VSV als Viertelfinalgegner alles andere als einfach. Letzten Endes musste es aber einer werden und wir wissen auch, dass du ein gutes Team schlagen musst, um am Ende oben zu stehen.“

Für Thomas Raffl, 33-jähriger Stürmer und Kapitän der Red Bulls, ist es nach wie vor mit Emotionen verbunden, gegen seinen ehemaligen Heimatverein zu spielen: „Es ist für mich immer etwas Besonderes, gegen den Verein spielen zu dürfen, wo ich aufgewachsen bin. Das ändert aber nichts daran, dass man im Playoff grundsätzlich keinen Gegner unterschätzen darf. Wir kennen die Villacher sehr gut, haben uns bestens auf sie eingestellt und werden uns nicht überraschen lassen. Wir haben eine gute Saison gespielt und wollen diese Leistungen jetzt auch im Playoff aufs Eis bringen. Und wir haben den Vorteil, dass wir zuhause beginnen können und wollen ihnen gleich unser Spiel aufzwingen.“

Dominique Heinrich, Assistant Captain, 29 Jahre alt, sieht das wie sein Teamkollege: „Ich erwarte eine harte Serie. Die Villacher haben eine starke Qualifikation Round gespielt und sich dabei Selbstvertrauen geholt. Wir haben dafür fast die gesamte Saison an der Tabellenspitze gestanden, haben auch entsprechendes Selbstvertrauen mitgenommen und wollen auch so auftreten. Die Spiele werden sicher sehr eng und es braucht immer 100% von jedem auf dem Eis, aber ich denke, dass wir zuversichtlich in die Serie starten können.“

Der VSV hat seine bislang letzte Playoff-Serie in der Saison 2015/16 gespielt – damals unterlagen die Villacher den Red Bulls im Halbfinale mit 2:4 Siegen – und trifft nun nach drei Jahren ohne Playoff gleich wieder auf die Red Bulls, die seit dem zweiten Jahr in der Erste Bank Eishockey Liga (2005/06) immer das Playoff erreicht haben.

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